Mit einer Feier ist die Furtwanger Kinderfeuerwehr Feuerwölfe gegründet worden. Acht Kinder gehören der Gruppe an und werden betreut von einem Team unter der Regie von Raphael Brischke und Fabian Ditrich. Von allen Seiten gab es Lob und Anerkennung, wie die Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr bemüht sind, das Interesse weiterzugeben und damit auf Dauer den Bestand der Furtwanger Feuerwehr zu sichern. Vier weitere Interessenten stehen bereits in den Startlöchern.

  • Fachberater arbeiten mit: Neu bei der Kinderfeuerwehr ist, dass nun Fachberater mitwirken können, die selbst nicht in der Feuerwehr aktiv sind, in diesem Fall vor allem pädagogische Mitarbeiter, die sich um die Betreuung der Kinder kümmern, während die Mitglieder der Feuerwehr den entsprechenden Teil übernehmen. Bei den Feuerwölfen können Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren mitmachen.
  • Die Feuerwehrkarriere: Zum zehnten Geburtstag erfolgt die Übernahme in die Jugendfeuerwehr. Mit 17 Jahren können die Jugendlichen bereits den Grundlehrgang absolvieren, sodass sie mit dem 18. Geburtstag offiziell in die aktive Mannschaft der Furtwanger Wehr übernommen werden können, wie Jugendleiter Jürgen Wahl ausführte.
  • Ein Erfolgsmodell: Einige Ehrengäste waren zu diesem offiziellen Anlass im Rettungszentrum erschienen, darunter Ehrenkommandant Fritz Ganter, der vor 28 Jahren die Jugendfeuerwehr gegründet hat. Diese sei ein Erfolgsmodell, erläuterte er. Ein großer Teil der seither in die Feuerwehr eingetretenen Mitglieder sei von dort gekommen. Daher sei er begeistert von dem neuen Konzept.
  • Kinder früh ansprechen: Jürgen Wahl erklärte den „Meilenstein in der Jugendarbeit der Feuerwehr“. Kinder im Alter von zehn Jahren, wenn es um den Eintritt in die Jugendfeuerwehr geht, hätten häufig schon ein, zwei Hobbys und würden in der Schule immer mehr gefordert. Daher müssten sie bereits früher angesprochen und für die Feuerwehr interessiert werden. Im Schwarzwald-Baar-Kreis sei Furtwangen die dritte Feuerwehr, die eine solche Gruppe einrichtet.
  • Wichtige Jugendarbeit: Gesamtkommandant Jochen Löffler erläuterte, dass die Jugendleitung das Thema in relativ kurzer Zeit angepackt und ein Konzept erarbeitet habe, weshalb der Feuerwehrausschuss dem Projekt zustimmte. Die Jugendarbeit sei sehr wichtig. Bürgermeister Josef Herdner zeigte sich stolz auf das, was in der Jugendfeuerwehr geleistet werde. Man habe das Problem erkannt und eine interessante Lösung gefunden. Spielerisch würden die Kinder so an die verantwortungsvolle Feuerwehrarbeit herangeführt.
  • Gut ausgebildeter Nachwuchs: Die Landtagsabgeordnete Martina Braun (Grüne) machte deutlich, dass immer wieder und überall die Feuerwehr als Helfer und Retter benötigt werde und deshalb gut ausgebildet sein müsse. Auch die Feuerwehr lebe von der Jugendarbeit, hier könnten Kinder viel lernen. Der Landtagsabgeordnete Karl Rombach (CDU) zollte allen Beteiligten Respekt und Anerkennung. Der Jugendleiter der Kreisfeuerwehren, Markus Ohnmacht, dankte allen Beteiligten im Namen des Schwarzwald-Baar-Kreises. Die Feuerwehr Furtwangen sei wieder vorne dabei, indem sie den Kindern Spaß und Spiel, aber auch feuerwehrtechnische Kenntnisse vermittle.

Schließlich war es so weit, der Leiter der Feuerwölfe, Raphael Brischke, rief die Feuerwölfe zu sich und gemeinsam mit den Ehrengästen wurde als Startschuss das rot-weiße Band durchschnitten. Zudem gab es für die Kinder eine Urkunde und ein Präsent.

Infos zur Kinderfeuerwehr gibt es im Internet unter http://www.ffw-furtwangen.de oder bei Jürgen Wahl, Telefonnummer 0171/3 67 91 52.