Die Stadt Furtwangen tut etwas für Kinder mit dem Pfingstferienprogramm. Jeder Tag ist mit einem besonderen Thema ausgefüllt. Am Montag waren Bewegung, Erkundung und Gemeinschaftsgefühl angesagt. Was früher einmal Schnitzeljagd hieß, heißt heute Geo-Caching.

Moderne elektronische Wegweiser

Mit GPS-Geräten, Landkarte oder Smartphone ausgestattet, ging es beim Kindergarten Maria Goretti in drei Gruppen los. Doch zunächst wurden die Kinder durch den Jugendbeauftragten Dirk Maute eingewiesen, wie man in den modernen Wegweiser, der als Kompass diente, das Ziel und seine Koordinaten eingibt. Dann machten sich die 25 Kinder mit sieben Betreuern auf den Weg hinauf zum Friedhofseingang. Hier wurde zunächst alles besprochen und richtig geübt. Dann folgten weitere sechs Stationen, die mittels GPS angesteuert wurden.

Genaues Raten wichtig

Bei jedem Punkt galt es, den genauen Namen des Objekts zu erraten und in ein durch die Stadt erstelltes Begleitheft einzutragen. Dort ergaben die an bestimmten Stellen hervorgehobenen Buchstaben ein Lösungswort mit dazugehörenden Ziffern. Wer alles richtig hatte, durfte sich auf einen Schatz freuen. Um an diesen zu gelangen, sollte noch die Feedback-Seite ausgefüllt werden. Da wurde gefragt, was an der Endstation am Besten gefallen hat, was nicht so schön war und was verbesserungswürdig sei. Die kleinen Stadtranger waren begeistert. Der Kompass und die Entfernungsanzeige funktionierten bestens. Allen gefiel die gemeinsame Unternehmung.

Weitere Veranstaltungen folgen

Die Kinder äußerten sich positiv, freuten sich über das Laufen an frischer Luft, genossen das Gemeinschaftsgefühl und dass man in Harmonie etwas unternimmt. Spaß hatten sie an der Eingabe der Koordinaten, wobei jeder mitwirken durfte. Es wurde eingegeben, diktiert, gecheckt und korrigiert. Schnell hatten sich die aufgeweckten Kinder in Gruppen zusammen gefunden. Zügig bewegten sich die kleinen Wanderer über Berg und Tal, bis sie nach rund sechs Kilometern am Ziel ankamen, das hier natürlich nicht verraten wird, da noch weitere Veranstaltungen folgen sollen. Auch die Erwachsenen waren angetan und freuten sich über die disziplinierten Gruppen, bei denen Streit ein Fremdwort war.

Wichtig war allen Beteiligten das aufmerksame, gemeinsame Beisammensein. Das Fazit der Veranstaltung werden die Verantwortlichen Bernadette Burt, Ramona Schuler und Dirk Maute analysieren und für weitere Anlässe aktualisieren. Die Ferienwoche ist außerdem ausgefüllt mit einer Naturwerkstatt, mit Geschicklichkeitsspielen, mit dem Thementag Blumen und mit einem Ausflug per Bus und zu Fuß von Schönwald zum Blindensee.