Um die Sicherheit der Schüler ging es dem Rohrbacher Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung. Besonderes Augenmerk legte der Ortschaftsrat auf eine Umfrage, um den früheren Rufbus für Rohrbach wiederzubeleben sowie auf die Berichte über Raserei im Bereich der Bushaltestelle. 

Busse nur tagsüber unterwegs

Vor allem befürwortet der ganze Ortschaftsrat die Bemühungen, den früher existierenden Rufbus für Rohrbach wiederzubeleben. Aktuell fahren nur Schulbusse an den Schultagen. Am Wochenende und in den Ferien existiert kein öffentliches Verkehrsmittel, obwohl Jugendliche oder ältere Menschen dringend darauf angewiesen wären. Entsprechend der Unterrichtszeiten sind auch die existierenden Busverbindungen tagsüber konzentriert, der letzte Bus Richtung Schönenbach fährt etwa um 16 Uhr, der letzte Bus aus Schönenbach fährt etwa um 17.30 Uhr nach Rohrbach. Besuche von Veranstaltungen oder auch private Unternehmungen am Abend sind damit ausgeschlossen.

Fragebogen für jeden Haushalt

Um dieses Vorhaben zu realisieren, wollen sich die Ortschaftsräte genau über die Möglichkeiten für einen Rufbus informieren und eine Umfrage unter den Rohrbacher Bürgern starten. Jeder Haushalt soll einen Fragebogen erhalten. Damit soll erfasst werden, wie oft und zu welchen Zeiten zusätzliche Bus-Verbindungen gewünscht werden. Dabei werden aktuelle Bedürfnisse und ein in der Zukunft schon absehbarer Bedarf abgefragt.

Gefahr an der Bushaltestelle

Michaela Duffner brachte zum wiederholten Mal das Thema der Geschwindigkeit-Reduzierung im Bereich der Bushaltestelle in die Diskussion. Bisher sei noch nichts geschehen. Dabei waren sich auch hier die Ortschaftsräte einig, dass sicher ein Bedarf bestehe für die Schüler zum Schulbus, die hier die Straße überqueren müssen, aber auch zahlreiche Mitarbeiter der beiden größeren Rohrbacher Firmen queren hier regelmäßig die Straße.

Eltern als Vorbilder

Diskutiert wurden verschiedene Möglichkeiten, wobei man hier vor allem versuchen will, einen Zebrastreifen zu installieren. Auch Dirk Ebeling, Stadtrat und Polizeibeamter, befürworte einen Zebrastreifen an dieser Stelle, so Georg Kaiser. Allerdings müsse man sich dann intensiv dafür einsetzen, dass der Zebrastreifen auch genutzt werde und nicht die Straße im Bereich der Kreuzung überquert wird, um ein paar Meter zu sparen. Hier seien auch die Eltern in der Pflicht.

Leuchtanzeige

Eine weitere Möglichkeit, die zu einer Geschwindigkeitsreduzierung führen könnte, wäre ein leuchtender Smiley, der die Geschwindigkeit anzeigt. Eine solche Anlage will man bei der Stadt beantragen. Bezweifelt wurde von den Ortschaftsräten dagegen die Wirksamkeit des Vorschlags von Michaela Duffner, das Ortsschild etwas weiter vor den Ort zu setzen. Denn wer nach dem jetzigen Standort des Ortsschilds die 50 Stundenkilometer nicht einhalte, werde es wohl auch nicht tun, wenn der Bereich ausgedehnt wird.

Ein zentrales Thema in diesem Jahr, so Ortsvorsteher Georg Kaiser, werde das Thema Breitband sein. Hier muss aber erst einmal das Kabel bis Schönenbach verlegt sein, um den Anschluss nach Rohrbach angehen zu können.