Als Auftakt für die Prüfungen zum Hauptschulabschluss fanden in der neunten Klasse der Furtwanger Werkrealschule die Projektprüfungen statt.

Interessierter Besucher vom Otto-Hahn-Gymnasium

In diesem Jahr war bei der Demonstration auch Christoph Klüdtke als Vertreter der Realschule am Otto-Hahn-Gymnasium im Rahmen der Kooperation zwischen OHG und Werkrealschule zu Gast. Denn ab nächstem Jahr wird eine solche Projektprüfung auch in den neunten Klassen der Realschulen stattfinden.

Allerdings, so Christoph Klüdtke, seien die genauen Ausführungsbestimmungen noch nicht bekannt. Dies soll vor allem ein Baustein für den Werkreal-Abschluss an der Realschule am Ende der neunten Klasse sein, der einem Hauptschulabschluss entspricht.

Projektprüfungsnote kommt ins Abschlusszeugnis

An der Werkrealschule findet sich das Ergebnis aus dieser Projektprüfung im Zeugnis wieder mit einer Gewichtung wie die übrigen Hauptfächer. Auch bei den Absolventen der zehnten Klasse der Werkrealschule mit dem mittleren Bildungsabschluss wird die Note im Abschlusszeugnis aufgeführt.

Beispiele für die Acht-Klässler

Während die Prüfung selbst nicht öffentlich und dazu nur die Prüfungskommission anwesend ist, ist es an der Werkrealschule üblich, die besten Projekte den Schülern der achten Klasse vorzustellen. Diese erfahren so im Vorfeld, was sie im kommenden Schuljahr erwartet und können sich Gedanken über Thema und Gruppenbildung machen.

Rektor Frank Wallner machte den Schülern deutlich, dass die Bewertung der Projekte sehr vielschichtig sei. Angefangen bei der Themenfindung, über die Erarbeitung des Themas und die Kooperation innerhalb der Gruppe, bis hin zur Präsentation.

Umfangreiche Vorbereitung unumgänglich

Hier müsse er, wie auch in diesem Jahr, immer wieder feststellen, dass manche Schüler diese Prüfung nicht ernst nähmen und in der Zeit nach den Weihnachtsferien eigentlich nichts täten. Doch in den drei direkten Vorbereitungstagen auf die Prüfung könne man ein solches Projekt nicht sinnvoll erarbeiten. Nur wer sich entsprechend umfangreich vorbereite, könne eine gute Note erzielen.

Geburt als vielschichtiges Thema

Ein gutes Beispiel für die intensive Vorbereitung und gute Kooperationen der Gruppe war das Thema Geburt. Die Präsentation, ergänzt durch Ausstellungsgegenstände, begann mit der Befruchtung und der Entwicklung des Embryos.

Weitere Themen waren Möglichkeiten der Verhütung, aber auch Risiken für das ungeborene Kind, beispielsweise durch Rauchen und Alkohol. Schließlich wurden die verschiedenen Arten von Geburten vorgestellt und wie es nach der Geburt weitergeht.

Zauberei ist nicht nur Unterhaltung

Das zweite Vorzeigeprojekt drehte sich um Zauberei. Hier hatten die Schüler sogar eine Zauber-Show vorbereitet, die im Rahmen der Prüfung Fünftklässlern vorgeführt wurde. Und auch bei der Demonstration vor den Mitschülern bestand dieses Projekt aus zwei Teilen: Da gab es Zaubertricks mit Karten ebenso wie Zahlen-Spielereien, wozu auch Mitspieler aus dem Publikum nach vorne gerufen wurden.

Anschließend wurde Grundlegendes zum Thema Magie erläutert, von der Geschichte bis zu den heutigen Stars der Zauberei.

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