Fachleute aus Medizin, Pflege und Technik tauschen sich am 21. März in Furtwangen aus, dabei gibt es auch einen Vortrag mit Bernd Raffelhüschen.

Fest etabliert hat sich der Furtwanger Gesundheitskongress: In diesem Jahr findet am Mittwoch, 21. März, bereits die neunte Auflage statt. Ab 16 Uhr wird den Teilnehmern, die vor allem aus dem Bereich des Gesundheitswesens im Schwarzwald-Baar-Kreis und den angrenzenden Regionen kommen, ein vielfältiges Programm geboten. Eine vorherige Anmeldung ist zwar sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig.

Wieder richtet sich das Programm an die Mitarbeiter im Gesundheitswesen, von der Arzthelferin oder dem Altenpfleger bis zum Arzt. Genauso angesprochen sind aber auch, mit Blick auf gesundheitspolitische Themen, die Kommunalpolitiker der Region und die Unternehmensführungen. Bewährt hat sich die enge Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar, der Hochschule Furtwangen, der Fördergesellschaft der Hochschule und der Stadt Furtwangen. Dadurch ist die große Veranstaltung mit über 500 Besuchern in dieser Form erst zu stemmen und finanzierbar.

Der Initiator und Motor dieses Kongresses, Manfred Kühne, stellte das vielfältige Programm vor. Schirmherr der Veranstaltung ist einmal mehr Landrat Sven Hinterseh, der gemeinsam mit Rektor Rolf Schofer den Kongress um 17 Uhr eröffnen wird. Einlass und Anmeldung ist wieder im Gebäude C der Hochschule Furtwangen. Hier sollte sich jeder Besucher registrieren.

Bereits ab 16 Uhr beginnen verschiedene Ausstellungen. Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr eine Fotoausstellung mit Porträts von Menschen mit Behinderung unter dem Titel: Ein Teil von mir. Studenten der Gesundheitswissenschaften an der Hochschule haben mit, zum Teil auch sehr prominenten Behinderten gesprochen und ihren Alltag festgehalten. Damit soll mehr Nähe und Verständnis für Menschen mit Handicap erreicht werden.

Um 17 Uhr erfolgt die offizielle Eröffnung in der Aula und anschließend wieder der Impulsvortrag. In diesem Jahr haben die Organisatoren einen interessanten Referenten gewonnen: Bernd Raffelhüschen, unter anderem Herausgeber des bekannten Glücksatlas, wieder einen interessanten Referenten gewinnen. Die Referate des Institutsleiters an der Freiburger Universität sind zum einen wissenschaftlich fundiert, gleichermaßen aber auch unterhaltend und spontan.

Dieses Mal beschäftigt er sich mit der Frage: Was bedeutet Glück? Und dies unter unterschiedlichen Aspekten, beispielsweise mit Blick auf die Gesundheit oder auf die Stimmung in der Bevölkerung. Ab 18 Uhr öffnet der Marktplatz; um 18.30 Uhr und um 19.30 Uhr finden parallel Vorträge zu sechs verschiedenen Themenbereichen statt. Hier sind auch Mediziner des Schwarzwald-Baar-Klinikums mit von der Partie, die neue Therapien vorstellen, beispielsweise neue Möglichkeiten der Strahlentherapie.

Interessant und spannend sind auch die Referate aus der Furtwanger Hochschule über Netzhautimplantate, mit denen Blinde wieder etwas sehen können. Außerdem geht es um Medizintechnik und Gesundheitsförderung und schließlich auch wieder von der Hochschule Furtwangen um die Verbindungen zwischen Technik und Medizin. Von besonderer Bedeutung für die Region ist sicher die Vorstellung eines Modellprojektes über die medizinische Versorgung im ländlichen Raum.