Seine Hauptversammlung hielt der SPD-Ortsverein Oberes Bregtal im „Bad“ ab, an der auch die Kreisvorsitzende Derya Türk-Nachbaur teilnahm, die auch im Landesvorstand und in der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) tätig ist. Vorsitzender Ulrich Hättich verwies in seinem Rückblick erfreut auf Peter Hala und Nico Winterhalder als neue Mitglieder. Auch konnte eine Aktion mit der Medizinerin Lioba Kühne unter dem Motto „Stehen wir auf dem Land bald ohne Ärzte da?“ gestartet werden. Geburtstage konnte man mit Hans Kaiser (95) und der Musikerin Freia Herrmann (90) feiern. 

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Bei den Kommunalwahlen wurden die Aufstellung der Kandidatenliste und vier erreichte Sitze im Gemeindeparlament als positiv bewertet. Für den Kreistag kandidierten Sabine Heizmann und Heinz Guhl. Erfreulich war nach Hättich die Mitarbeit aller Kandidaten und an den Infoständen. Eine Kreisversammlung besuchten Hättich und Guhl, wobei die Einsatzfreude der SPD-Mitglieder bewundert wurde. Hättich betonte, dass man eine offene und lebendige Partei bleiben will und seinen Beitrag zur politischen Landschaft leistet. Auch Heinz Guhl freute sich über die interessante Kreisversammlung mit viel Dampf junger und neuer Mitglieder.

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Sabine Heizmann betonte, dass sie hauptsächlich in Vöhrenbach unterwegs war und spürte, wie die Bundespolitik wirkte. Kommunalpolitik sei jedoch keine Parteipolitik. Heinz Guhl konnte über einen geordneten Kassenstand berichten und ist dafür, möglichst im Frühjahr die Hauptversammlung abzuhalten. Claudia Schönberg-Dold hatte mit Jo Hummel die Kasse geprüft, alles minutiös aufgelistet gefunden und konnte die Entlastung beantragen. Auch der Gesamtvorstand wurde auf Antrag Peter Halas entlastet.

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„Jetzt wird‘s feierlich“, meinte Ulrich Hättich, denn verdiente Mitglieder wurden geehrt. Dazu gehörten Gabriele Dold, Heinz Guhl und Ulrich Hättich, die für 25 Jahre Treue ausgezeichnet wurden. Bereits 50 Jahre sind Christa Hajek, Ladislaus Murzko und Esther Strube dabei. Dem „linken Gewissen der Partei“ hielt Julia Kossow die Laudatio: Esther Strube war Gründungsmitglied des Ortsvereins in Gütenbach, war zehn Jahre Gemeinderat in Furtwangen. Themen für sie waren Friede, Gleichheit, Position der Frauen. Auch im DGB war sie tätig und die Ausstellungsserie „Beruf und Freizeit“ prägte sie mit. Sie ging mutig voran und konnte unbequem sein. Christa Hajek blieb trotz Turbulenzen der SPD treu. Sie war Gemeinderätin und Franktionsvorsitzende, kämpfte für das Krankenhaus und ist immer noch im Ortsverein engagiert. Herausragend war der 92-jährige Arnold Kienzler, der mit menschlicher und politischer Energie seit 60 Jahren Parteigenosse ist. Er unterstützte Hans Frank im Bürgermeister-Wahlkampf, war von 1959 bis 1984 im Gemeinderat, war Stimmenkönig, machte sich für das Krankenhaus stark, beherrschte den Haushaltsplan, stand zu seiner Überzeugung, nahm viele Ämter ein und blieb gewissenhaft.

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Den Wahlvorgang mit überzeugenden Ergebnissen leitete die Kreisvorsitzende Derya Türk-Nachbaur. In geheimer Wahl wurde Ulrich Hättich zum Ortsvereinsvorsitzenden gewählt. Stellvertreter sind Marianne Strube und Claudia Schönberg-Dold. Kassierer bleibt Heinz Guhl und Schriftführerin Julia Kossow. Zu Beisitzern wurden Christa Hajek, Peter Hala, Sabine Heizman und Adalbert Guth gekürt und Kassenprüfer werden Johannes Hummel und Nico Winterhalder sein. Breiten Raum nahm schließlich die Zukunftsplanung ein. Angesprochen wurden eine Partnerschaft mit einem SPD-Ortsverein in Sachsen, ein Premiumwanderweg, der Stadtpark, Marktplatzaktionen, ÖPNV und sozialer Wohnbau.

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