Die Feuerwehrabteilung von Furtwangen war am Dienstagabend gleich zwei Mal hintereinander im Einsatz. Ein landwirtschaftliches Fahrzeug hatte rund 50 Liter Hydrauliköl auf der Landesstraße 173 verloren. Dadurch verwandelte sich der betroffene Abschnitt zwischen dem Abzweig Höhenweg und dem Kreuzungsbereich mit der B 500 in einen äußerst rutschigen Untergrund, ähnlich dem Effekt von Schmierseife, wie Stadtkommandant Jürgen Scherzinger berichtet. Verschlimmert wurde die Situation noch durch den einsetzenden Nieselregen.

Die vor Ort anwesende Polizeistreife aus St. Georgen habe einen Bremstest gemacht, der die Rutschgefahr belegt habe. Deshalb sei die Straße halbseitig entlang der rund 500 Meter langen Ölspur gesperrt worden. Kurzzeitig sei ein Straßenabschnitt während der Reinigungsarbeiten durch eine Spezialfirma aus Titisee-Neustadt auch voll gesperrt gewesen, so Scherzinger.

Kaum neigte sich dieser Einsatz, der um 20.15 Uhr begonnen hatte, dem Ende zu, hörten es die Feuerwehrleute gegen 21.30 Uhr nicht weit entfernt „krachen“. So hatte es auf der B 500 auf Höhe des Abzweigs Bregenbach einen Unfall gegeben.

Ein Auto hatte bei voller Fahrt seinen linken Vorderreifen verloren. Während der Reifen noch 100 Meter weiterrollte, drehte sich das Fahrzeug um die linke Achse und kam dann zum Stehen. Auch hier musste die Feuerwehr ausgelaufene Betriebsmittel binden und den Unfallbereich absperren.

An diesem doppelten Einsatzabend war die Furtwanger Wehr mit 14 Feuerwehrleuten und drei Fahrzeugen vor Ort. Gegen 0.40 Uhr war dann endlich Feierabend für die Mannschaft.