Zu Diskussionen kam es im Verein der Unternehmer und freien Berufe (VdU) Furtwangen und Gütenbach beim Thema verkaufsoffene Sonntage 2020, die nun auf den 3. Mai sowie 20. Oktober (Kilwi) festgelegt wurden. Für den 3. Mai hat Furtwangen wieder die Zusage für den Naturparkmarkt.

Diskussionen um den Termin

Allerdings machten die Einzelhändler in der Diskussion deutlich, dass dies ein ungünstiger Termin sei, da er mit dem Feiertag am Freitag, 1. Mai, ein langes Wochenende bilde. Mancher Mitarbeiter im Handel nutze dies für einen Kurzurlaub, und die Händler hätten dann Probleme, an diesem Sonntag ihr Geschäft zu öffnen. Andererseits ist der Termin für den Naturparkmarkt schon länger in Absprache mit anderen Gemeinden festgelegt und nicht verschiebbar.

Kein alternativer Termin

Eine Alternative wäre noch gewesen, den verkaufsoffenen Sonntag im Frühjahr unabhängig vom Naturparkmarkt zu veranstalten. Doch dafür wurde kein passender Termin gefunden, zumal die Geschäfte an einem Sonntag nur dann öffnen dürfen, wenn eine entsprechende Veranstaltung an diesem Tag stattfindet wie im vergangenen Jahr das Jubiläum der Kulturwoche. Schließlich stimmten die – allerdings nur wenigen – anwesenden Einzelhändler über den Termin ab und entschieden sich mehrheitlich für den 3. Mai. Es ist allerdings gut möglich, dass das eine oder andere Geschäft an diesem Tag geschlossen bleibt.

Zehn Stände beim Naturparkmarkt

Außerdem machten die Vertreter der Stadtverwaltung, Christine Dorer und Francesca Hermann, deutlich, dass der Naturparkmarkt ein großer Magnet sei und auch viele Leute von außerhalb in die Stadt ziehe. Inzwischen haben sich bereits zehn Stände für den Naturparkmarkt angemeldet, die Organisatoren der Stadtverwaltung rechnen hier mit rund 20 Anbietern. Dazu gibt es auch noch Ideen für weitere Angebote an diesem Tag. Christine Trenkle merkte in diesem Zusammenhang an, dass bei den verkaufsoffenen Sonntagen das jeweilige Event immer mehr in den Vordergrund rücke, während die Angebote der Einzelhändler weniger Bedeutung hätten. Dabei sei der verkaufsoffene Sonntag gerade zu diesem Zweck ins Leben gerufen worden. Bei den Veranstaltungen seien häufig viele Besucher anwesend, die aber nicht unbedingt die Geschäfte aufsuchten.

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Wolfgang Zahner fragte dazu an, ob man vielleicht in den Geschäften zu wenig biete. Antje Jäger regte an, die entsprechenden Events zumindest teilweise in die Läden zu holen, beispielsweise mit Musikern oder einem Glücksrad. Die Einzelhändler werden sich im März noch einmal treffen und Aktionen überlegen, wie man die Läden selbst mehr in das Event einbeziehen könnte.

Kilwimarkt mit Kunst in der Stadt

Werner Dold erläuterte außerdem die aktuellen Planungen für den verkaufsoffenen Sonntag an Kilwi, der unter dem Motto „Kunst in der Stadt“ stattfinden soll. Unter anderem haben sich für diesen Sonntag bereits wieder etwa acht Food-Trucks angemeldet.

Kleine Fahrzeuge für Kinder

Vorsitzender Florian Klausmann regte an, dass die Einzelhändler jeweils kleine Kinder-Fahrzeuge anschaffen könnten. Die vorgestellten Modelle seien sehr robust. Mit einer entsprechenden Beschriftung für das jeweilige Geschäft könnten sie dann gemeinsam bei Veranstaltungen wie den verkaufsoffenen Sonntagen auf einem abgegrenzten Parcours den Kindern zur Verfügung gestellt werden. Im Unterschied zu anderen Attraktionen, die jedes Mal neu angemietet werden müssten, sei dies nur eine einmalige Ausgabe.