Im Fokus stand das aktuelle Sanierungsgebiet in der Innenstadt, das seit dem Jahr 2013 mit Hilfe von Zuschüssen von Bund und Land erneuert wird. Als eine der ersten Maßnahmen erwähnte Hecker den Abbruch auf dem Köpfer-Areal. Abgebrochen wurde auch eine ehemalige Schule in der Baumannstraße. Das Grundstück stand dann für das Oekogeno-Mehrgenerationenhaus zur Verfügung.

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Eine markante Maßnahme war die Sanierung der Baumannstraße, wo jedoch noch Restarbeiten anstehen, die im Rahmen eines Aufstockungsantrags umgesetzt werden sollen. Saniert wurden außerdem die Bühlhof- und die Rabenstraße.

Private Vorhaben

Hecker würdigte auch die Unterstützung privater Maßnahmen durch die Stadt. So seien acht private Vorhaben im Sanierungsgebiet angestoßen worden. Leerstände konnten behoben und stattdessen neuer Raum für Wohnen und Gewerbe geschaffen werden.

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Städtische Maßnahmen seien mit 60 Prozent bezuschusst worden. So seien bislang rund eine Million Euro an die Stadt geflossen. Im Herbst vergangenen Jahres wurde von der Stadt ein weiterer Aufstockungsantrag in Höhe von 865.000 Euro gestellt. 60 Prozent davon, also 519.000 Euro, würden dann als Finanzhilfen von Bund und Land fließen. Mit einer Entscheidung zum Aufstockungsantrag rechnet Hecker „in den nächsten Tagen“. Mit diesem Geld sollen neben Restarbeiten in der Baumannstraße noch ein Grunderwerb in der Rabenstraße möglich werden, außerdem der Abbruch verschiedener Gebäude sowie private Modernisierungen realisiert werden. Die Stadtentwicklung im derzeitigen Sanierungsgebiet soll bis 30. April 2022 abgeschlossen sein. Eventuell stehe dann noch eine Verlängerung um weitere zwei Jahre an.

Erstaunliche Entwicklung

Bürgermeister Josef Herdner nannte es „schon erstaunlich“, was sich im Zuge der Stadtentwicklung in den vergangenen Jahrzehnten getan habe. Das wäre nicht möglich gewesen ohne das Förderprogramm. Thoma Riesle (CDU) sagte, man nehme heute vieles als gegeben und selbstverständlich hin, was in den vergangenen 30 Jahren erst entstanden sei. „Furtwangen hat sich zum Positiven verändert.“ Riesle, aber auch Vertreter anderer Fraktionen sowie Bürgermeister Herdner würdigten die Begleitung der Stadtentwicklung durch Roland Hecker und wünschten ihm für seinen anstehenden Ruhestand alles Gute.