In den vergangenen drei Jahren haben sich die Zahlen fast verdoppelt: 2013 waren es noch 57 Einsätze der Feuerwehr Furtwangen, 2014 schon 68, 2015 dann 84 und im vergangenen Jahr sogar 104, wie Gesamtkommandant Manfred Hoch in seinem Bericht ausführte. Dazu kamen noch viele weitere Aktionen und Termine. Entsprechend umfangreich war sein Bericht vom vergangenen Jahr. Herauszuheben waren dabei die Fahrzeugweihe für das neue Rohrbacher Löschfahrzeug, aber auch die Beteiligung am Feuerwehr-Jubiläum in Foren. Stark gefordert ist die Feuerwehr auch bei Veranstaltungen, wie dem Vaude-Trans-Schwarzwald mit 36 Helfern im Einsatz oder dem Schwarzwald-Bike-Marathon mit 18 Helfern.

Gesamt verfügt die Feuerwehr Furtwangen mit ihren Abteilungen über 149 aktive Mitglieder, eines mehr als im vergangenen Jahr. Auch die Jugendfeuerwehr hat ein Mitglied mehr und zählt jetzt 19 Aktive. Dazu kommt noch die Altersmannschaft mit 23 Mann. Eine sehr große Bedeutung für die Wehr hat die Ausbildung. Auch in Furtwangen finden regelmäßig Lehrgänge statt, wie beispielsweise ein Lehrgang für Drehleiter-Maschinisten. Als Ausbilder auf Kreisebene sind beispielsweise tätig Udo Heine, Jochen Löffler, Klaus Merz, Ottmar Hermann und Christian Dilger.

Ein besonderes Ereignis war ein Atemschutz-Gerätetag für alle Abteilungen. 45 Atemschutzgeräteträger beteiligten sich. Es mussten sechs verschiedene Stationen durchlaufen werden, beispielsweise die Öffnung von kalten oder heißen Türen unter Atemschutz oder das Verlegen von Schlauchleitungen im Treppenhaus. Darüber hinaus absolvierten 35 weitere Helfer der Wehr die verschiedensten Lehrgänge. 15 errangen darüber hinaus das Leistungsabzeichen in Bronze. Insgesamt, so Manfred Hoch, waren die Mitglieder der Feuerwehr im vergangenen Jahr 2424 Stunden im Einsatz.

Beim Bericht der Abteilungskommandanten wurden einzelne Einsätze noch genauer dargestellt. So berichtete der Furtwanger Abteilungskommandant Jürgen Scherzinger vom Hochwassereinsatz vergangenen Jahr, bei dem alle Abteilungen zu Hilfe gerufen wurden, oder vom Einsatz beim Bike-Marathon, während dessen sich dann der Flugzeugabsturz in Gütenbach ereignete. Christoph Kleiner überbrachte hier auch noch ausdrücklich die Grüße von Kreisbrandmeister Vetter für die große Einsatzbereitschaft der Wehren.

Bürgermeister Josef Herdner lobte die Jugendwehr als den Grundstein für die Zukunft. Vor allem habe ihm auch das Jubiläumsfest der Jugendwehr gefallen. Beim Atemschutztag habe er erleben können, wie man „bei größter Hitze immer noch einen kühlen Kopf behalten muss, um Menschenleben zu retten“.

Es folgte noch eine Reihe von Ehrungen und Beförderungen. Unter anderem wurden Franz Kienzler und Joachim Kienzler für 25 Jahre, Helmut Kirner für 30 Jahre und Ewald Kammerer für 40 Jahre in der Wehr geehrt. Außerdem beförderte der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Kleiner den Neukircher Kommandanten Jochen Löffler im Zusammenhang mit seiner neuen Aufgabe als stellvertretender Gesamtkommandant zum Oberbrandmeister.