Möglicherweise schlägt der jetzige Sommer den besonders trockenen Sommer vom Jahr 2003. Damals lag der Wasserstand der Breg, gemessen unterhalb von Hammereisenbach, gerade mal bei 20 Zentimetern. „Es fehlen noch ein bis zwei Zentimeter“, dann sei dieser Stand ebenfalls erreicht, meint Furtwangens Kommandant Jochen Löffler. Angesichts der Wetterprognosen mit wenig Niederschlag hält es Löffler für durchaus möglich, dass der jetzige Sommer den Trockenheits-Rekord von 2003 schlägt.

"Eine Handvoll" Einsätze

Die Trockenheit hat in den vergangenen Jahren immer wieder dazu geführt, dass die Feuerwehr manche Höfe im Außenbereich mit Wasser versorgen musste, weil die eigene Brunnenstube nicht mehr genügend Wasser hergab. Das sei auch jetzt noch so. In den vergangenen vier Wochen habe es „eine Handvoll“ solcher Einsätze der Furtwanger Feuerwehr gegeben.

Doch das Problem gehe über die Jahre hinweg eher zurück. Das liege einerseits daran, dass das öffentliche Wasserleitungsnetz ausgebaut und auch Höfe im Außenbereich vermehrt angeschlossen würden.

Landwirte kaufen 1000-Liter-Tanks

Außerdem würden sich manche Höfe selber helfen, indem sie sich 1000-Liter-Boxen anschafften und diese in Absprache mit dem Betreiber am öffentlichen Wassernetz füllten. Diese Boxen könnten dann wiederum an die häusliche Wasserversorgung angeschlossen werden und so über Engpässe hinweg retten.

Diese Hintergründe bestätigt auch der Kommandant der Wehr in Vöhrenbach, Ralf Heizmann. Seines Wissens habe es in diesem Sommer noch gar keine solcher Wasserfahrten durch die Vöhrenbacher Feuerwehr gegeben.

Wie Löffler anmerkt, könne die Feuerwehr in Furtwangen bei einer Wasserfahrt 2000 Liter an einen Hof bringen. Mit dem Wasser werde dann die Brunnenstube des Hofs gefüllt.