Der Gemeinderat wurde in der Sitzung über die weiteren Planungen für das Furtwanger Breitbandnetz informiert. An vielen Stellen im Stadtgebiet sind die entsprechenden Arbeiten zu beobachten. Aktuell laufen die Tiefbauarbeiten in der Bismarckstraße mit Fortführung in der Wilhelmstraße, Bregstraße, Carl-Diem-Straße, Jahnstraße sowie außerdem im Ortskern von Neukirch.

Tiefbauarbeiten laufen

Darüber hinaus seien die notwendigen Tiefbauarbeiten in diesem Jahr auch noch in der Gartenstraße und im Bereich Marktplatz und Friedrichstraße vorgesehen. Wichtig sei es dabei, den Knotenpunkt beim Rettungszentrum über die Leitungen an einen bestehenden Breitband-Anschluss in der Luisenstraße anzuschließen, ab diesem Moment sei das Breitband auch bei den ersten Anschlüssen vorhanden.

Weiterer Knotenpunkt

Für das kommende Jahr vorgesehen ist ein weiterer Knotenpunkt an der Einmündung der Südtangente in die Alemannenstraße, über den dann Schönenbach und der Sommerberg angeschlossen werden. Für die Anwohner in diesem Gebiet werde es in Kürze auch eine entsprechende Informationsveranstaltung in der Festhalle geben.

Plan bis 2021

Außerdem werde man im kommenden Jahr in Furtwangen die Friedrichstraße und die Stadtmitte weiter versorgen sowie in Neukirch auch mit den Außenbereichen beginnen. Für 2020 vorgesehen sind nach dem aktuellen Plan Rohrbach, Linach, weitere Außenbereiche in Neukirch sowie im Stadtgebiet Raben, Ilben, Bühlhof und Schützenbach. 2021 schließlich folgen Hinterbreg, Kussenhof, die Außenbereiche der Stadt Furtwangen selbst und weitere Anschlüsse in den Teilorten.

Ob die Planungen so umgesetzt werden können, hänge allerdings davon ab, inwieweit die entsprechenden Kapazitäten im Tiefbau vorhanden sind. Aber auch in der Stadtverwaltung müssen entsprechenden personellen Kapazitäten vorhanden sein, in der Diskussion ist dafür eine eigene Personalstelle. Nicht zuletzt, darauf machte Ortsvorsteher und Stadtrat Rainer Jung (FWV) aufmerksam, müsse man immer damit rechnen, dass sich die Arbeiten weiter nach hinten verschieben. So habe man in diesem Jahr in Neukirch erlebt, wie sich die Zuschuss-Vergabe und damit der Baubeginn um rund drei Monate verzögerten.