Seine Hauptversammlung hat kürzlich der Verein zur Förderung des Deutschen Uhrenmuseums (VFDU) im Museumsgasthaus "Arche" abgehalten. Neue Herausforderungen und die Beschaffung von Objekten standen im Mittelpunkt.

Vorsitzender Adalbert Mayer wies während seines Rückblicks auf die letzte große Zeitzeugen-Ausstellung, den frisch herausgegebenen Kalender für das Jahr 2019, die Besuche durch Politiker, wie Landrat Sven Hinterseh oder das Bundestagsmitglied Thorsten Frei (beide CDU), und die Akzeptanz durch Stuttgart hin.

Er freute sich über das klare Bekenntnis von Rektor Rolf Schofer zu dem Konstrukt Hochschule Furtwangen (HFU)/Uhrenmuseum und darüber, dass der VFDU bei der diesjährigen Antik-Uhrenbörse problemlos ein Vakuum ausfüllte. Museum und VFDU warteten wieder mit einem Verkaufsstand auf und bestens klappe die Zusammenarbeit.

Stabile Mitgliederzahl

Zufrieden kann der Verein auch mit dem stabilen Mitgliederstand sein. Die rund 160 Mitglieder leisten zusammen mit dem Lorenz-Furtwängler-Kreis einen großen Teil zum Etat des Vereins.

Auf die Neuanschaffungen für das Museum ging der stellvertretende Vorsitzende und Museumsdirektor Eduard Saluz ein. Beim Einkauf sei man stets bedacht auf lokalen und historischen Bezug sowie erschwingliche Preise. Der VFDU leistete im vergangenen Jahr fast 12 000 Euro. Stolz könne man auf eine Tischuhr mit Beleuchtung, die Wanduhr Strohflechterin und eine Tischuhr im osmanischen Stil von 1898 sein, die Kaiser Wilhelm II. in Istanbul zeigt.

Demnächst Männle-Uhren

Eine außergewöhnliche Errungenschaft ist eine Figurenautomaten-Uhr aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Sie stammt aus dem Schwarzwald und wird gekrönt von einem Hütchenspieler, der wegen seines Aussehens auch als Westernheld Buffalo Bill bezeichnet wurde. Saluz wies zudem auf ein kommendes Schmankerl hin: eine Ausstellung von Männle-Uhren.

In Vertretung von Kassierer Alfons Scholl berichtete Adalbert Mayer über Beiträge von Mitgliedern, Sponsoren, Spendern und vom Kalenderverkauf, um das Museum mit wertvollen Objekten zu versorgen. Johannes Graf, der mit Veronika Wehrle die Kasse prüfte, fand die Kasse einwandfrei vor. Das Zahlendickicht sei durch gut bearbeitete Buchungsprogramme transparent.

Die Wahlen beim Verein zur Förderung des Deutschen Uhrenmuseums bringen eindeutige Ergebnisse, worüber sich Adalbert Mayer (Mitte) freut, flankiert von Simon Hall (links/Beisitzer) und dem stellvertretenden Vorsitzenden Eduard Saluz.
Die Wahlen beim Verein zur Förderung des Deutschen Uhrenmuseums bringen eindeutige Ergebnisse, worüber sich Adalbert Mayer (Mitte) freut, flankiert von Simon Hall (links/Beisitzer) und dem stellvertretenden Vorsitzenden Eduard Saluz. | Bild: Siegfried Kouba

Die nötigen Wahlen erbrachten einstimmige Ergebnisse für Eduard Saluz als stellvertretenden Vorsitzenden, Daniela Rombach als Schriftführerin sowie Rolf Schofer und Simon Hall als Beisitzer.