Zu seinem Jahreskonzert hatte der Harmonikaverein Wälderbuebe Linach in die Furtwanger Festhalle eingeladen. Rund 150 Zuhörer waren dieser Einladung gefolgt und erlebten ein vielfältiges Programm. Unter den Gästen begrüßte der Vorsitzende Ferdinand Kreuz Bürgermeister Josef Herdner und die Landtagsabgeordnete Martina Braun aus Linach.

Für jeden Geschmack etwas dabei

Das Motto für das Linacher Orchester sei es immer, für jeden Geschmack etwas zu bieten: Das machte die Ansagerin des erste Konzertteils, Veronika Hofmann, deutlich. Eröffnet wurde das Programm traditionell vom Jugendorchester unter der Leitung von Oliver Albrecht. Die jungen Musiker begannen mit einem bekannten Stück in einer moderneren Version: „Over the rainbow“.

Nur mit Zugabe von der Bühne

Gefordert waren die Musiker dann bei der Etüde von Frédéric Chopin, und auch „Let it go“, der Oscar-prämierte Titel aus Disneys „Die Eiskönigin“, kam sehr gut an. Zum Schluss zeigten die jungen Musiker bei einem flotten Rock 'n' Roll ihr Können und durften natürlich nur mit einer Zugabe von der Bühne gehen.

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Der zweite Teil des Konzertes bot Harmonika-Musik der besonderen Klasse, denn nun war das kleine Ensemble der Wälderbuebe, ebenfalls unter Leitung von Oliver Albrecht, an der ersten Stimme zu hören. Nach einem Swing zum Auftakt folgte mit den Bagatellen von Antonin Dvorak als besondere Herausforderung eine Folge leichter Melodien. Einen ganz anderen Charakter hatte die Moritat von Mackie Messer, bevor mit dem bekannten Samba „Tico Tico“ noch ein weiterer Schwerpunkt gesetzt wurde, der wiederum sehr gut ankam. Bei der Zugabe ging es noch einmal richtig schwungvoll zu mit dem „Maple Leaf Rag“.

Hauptorchester mit 26 Musikern

Schließlich bot Oliver Albrecht das Hauptorchester auf. 26 Musiker nahmen dazu auf der Bühne Platz und eröffneten mit dem Einzugsmarsch von Johann Strauß (Sohn) das Programm.

Hinweis auf die Schwarzwaldwaldklinik

Die Ansage im zweiten Teil übernahmen zwei Nachwuchs-Musiker: Jonas Dorer und Leonie Dorer. Für die spaßige Ankündigung des zweiten Titels schlüpfte Jonas Dorer sogar in ein Arztkittel, denn nun stand die Melodie der Schwarzwaldklinik auf dem Programm. Nicht fehlen durfte der Hinweis, dass die Schwarzwaldklinik-Satire der Linacher Theaterspieler am 17. Mai bei der Kulturwoche noch einmal auf die Bühne im Festzelt kommt. Auch hier blieben die Wälderbuebe ihrem Motto treu, durch ein vielseitiges Programm für jeden etwas zu bieten.

Kräftiges Mitklatschen

So erklangen ein Mambo und eine bekannte Melodie aus der „Twilight Saga“. Mit „Spinning wheel“ folgte dann ein Rock-Titel aus den 1960-erJahren und als Kontrast dazu der Musette-Walzer „Es gibt nur ein Paris“. Zum Abschluss landete das Orchester bei dem beliebten Titel „Aus Böhmen kommt die Musik“, bei dem das Publikum kräftig mitklatschte.

Natürlich wurde auch das Hauptorchester nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen. Auch dabei ließ sich das Publikum nicht lange bitten und sang kräftig mit bei „Dem Land Tirol die Treue“. Den endgültigen Schlusspunkt setzte Oliver Albrecht mit seinen Musikern mit „Gigolo“.