120 Kinder und Jugendliche werden aktuell von der Jugendabteilung der Sportfreunde Neukirch betreut. Dabei, so Jugendleiter Heiko Schirmaier, gewinnt der Breitensport an Bedeutung. Die Gesamtzahl der betreuten Kinder sei im vergangenen Jahr zwar unverändert geblieben, bei den Kindern im Bereich Fußball gab es jedoch einen Rückgang von 100 auf 80, während sich der Breitensport-Bereich von 20 auf 40 verdoppelte.

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Zu diesem Breitensport gehören das Kinderturnen, das in Kooperation mit dem FC Gütenbach angeboten wird. Ebenso gehört dazu die Kinder-Tanzgruppe „Sugar beats“, die seit dem Sommer 2019 ein neues Leitungsteam bekommen hat und im Wachsen begriffen ist. Ebenso beliebt und seit Beginn ausgebucht sei die Ballschule in Kooperation mit der Ballschule Heidelberg und dem Kindergarten, bei der Kinder bis zu sechs Jahren spielerisch an Bewegung und Spiel herangeführt werden.

Gemeinsam unter einem Namen

Im Bereich Fußball gewinnt die Kooperation mit den anderen Bregtäler Fußballvereinen an Bedeutung. Deshalb wurde im vergangenen Jahr mit diesen Vereinen ein Kooperationsvertrag geschlossen. Die Spielgemeinschaften treten künftig unter dem gemeinsamen Namen „SG (Spielgemeinschaft) Bregtal“ an.

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Insgesamt sind von den Sportfreunden Neukirch Kinder in 14 verschiedenen Mannschaften vertreten, wobei die Jüngsten der G- und F-Junioren noch intern bei den Sportfreunden trainieren, während alle anderen Altersklassen im Rahmen der Spielgemeinschaft Bregtal aktiv sind.

Probleme bei den D-Junioren

Die Kooperation mit den anderen Vereinen, die auch in der Versammlung vertreten waren, funktioniere grundsätzlich gut. Lediglich Michael Eschle aus Gütenbach berichtete von Problemen im Bereich der D-Junioren, wo es durch eine große Zahl von Kindern, zum Teil auch im Vorfeld nicht korrekt angemeldet, ziemlich chaotisch zugehe. Man habe aktuell nur drei Betreuer für etwa 38 Kinder. Das sei eine besondere Belastung für die Betreuer. Aber auch für die Kinder sei es frustrierend, wenn sie aufgrund der großen Spielerzahl bei den Turnieren nicht zum Zuge kommen können. In dieser Spielgemeinschaft müsse bald bei einer Besprechung nach einer Lösung gesucht werden, sagte Heiko Schirmaier. Vorgestellt wurden dann noch die sportlichen Erfolge der Mannschaften.