Zu einem Tag der Berufe hatte das Furtwanger Otto-Hahn-Gymnasium mit Realschule (OHG) Schüler aller Furtwanger Schulen eingeladen. Auszubildende verschiedener Betriebe gaben in Kleingesprächsrunden einen Einblick in ihre Ausbildung und standen Rede und Antwort.

17 Betriebe und 200 Schüler dabei

200 Schüler nahmen an dieser Veranstaltung teil. Schon seit einigen Jahren führt das OHG vergleichbare Veranstaltungen durch, die aber in diesem Jahr noch einmal deutlich ausgeweitet wurde. Wie der für Berufsausbildung zuständige Lehrer der Realschule, Michael Goldschmidt, erläuterte, habe das Team der Furtwanger Berufsbildungsmesse mit Vertretern der Schulen und der Betriebe bei den Planungen für das kommende Jahr diesen Tag der Berufe deutlich aufwerten wollen.

Auch die Robert-Gerwig-Schule beteiligt

Dazu gehörte unter anderem, dass dieses Mal auch die Robert-Gerwig-Schule beteiligt war, die bisher lediglich als Aussteller aktiv war. Nun waren die Schüler der Wirtschaftsschule und des Vorqualifizierungsjahres Arbeit/Beruf zu dieser Information eingeladen. Daneben waren es die Schüler der achten Klasse der Realschule, der neunten Klasse des Gymnasiums und der achten und neunten Klasse der Realschule am OHG. Es sei kein Problem gewesen, die Firmen zu einer Beteiligung zu bewegen. Bereits am Donnerstag gab es einen Info-Abend für Eltern.

Von Bau und Handwerk bis zur Informationstechnologie

Nach einem Rundschreiben an die Betriebe fanden sich Auszubildende aus allen Bereichen, die für Informationen zur Verfügung standen. Insgesamt beteiligten sich 17 Betriebe. An zwölf „Inseln“ wurden die verschiedenen Bereiche vorgestellt. Dazu gehörte das Thema Bau und Handwerk genauso wie IT und Computer, Metall und Maschinenbau, soziale Berufe und Berufe in Wirtschaft und Verwaltung. Für manche dieser Bereiche gab es wiederum mehrere Inseln mit unterschiedlichen Berufsbildern. Rund 30 Azubis standen Rede und Antwort.

Zwölf Themeninseln als Anlaufpunkte

Für jeweils eineinhalb Stunden waren die Schüler bei diesem Info-Tag zu Gast. Hier konnten sie zuerst einmal drei Referate aus diesen zwölf Themeninseln zu verschiedenen Berufen und Berufsbildern wählen, bei denen dann die Azubis über ihre Berufe und die Ausbildung berichteten.

Ganz konkrete Fragen

Schließlich konnten die Schüler die Azubis befragen sowie sich noch einen vierten Bereich aussuchen. Wie Michael Schonhardt, Ausbildungsleiter bei S.Siedle & Söhne, feststellte, gab es Schüler, die hier Informationen aus den ersten drei Referaten mit konkreten Fragen vertiefen wollten. Andere wollten lieber noch ein ganz anderes Berufsbild kennenlernen. Auch die Azubis bestätigten, dass die Gespräche sehr intensiv und produktiv gewesen seien.

Unternehmen beteiligen sich rege

Michael Goldschmidt freute sich über den Erfolg der Veranstaltung. Es gebe schon viele Ideen und Aktionen bis zur Berufsbildungsmesse. Und die Firmen sind hier immer rege mit von der Partie. „Wir nehmen unsere Partnerschaft mit den Schulen ernst“, so Michael Schonhardt von Siedle.

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