Eine ganze Reihe von Einsätzen gab es wieder für die Bergwacht Furtwangen in den beiden vergangenen Jahren. Das wurde jetzt bei der Hauptversammlung deutlich.

Im Berichtsjahr 2017 waren es demnach 78 Einsätze, im laufenden Jahr bereits 55. Allerdings ist inzwischen die Aufgabe als Notarzt-Zubringer weggefallen, da der Notarzt nun ein eigenes Einsatzfahrzeug hat, wie Bergrettungsdienst-Leiter Jakob Ender berichtete. Unter anderem waren die Helfer bei vier Bike-Marathons dabei, einem Hundeschlittenrennen, vier alpinen und vier Langlauf-Veranstaltungen.

Rainer Probst als Vorsitzender bestätigt

Generelle Kontinuität mit punktuellen Änderungen beweist die Bergwacht bei ihrem Führungsteam. In seinem Amt bestätigt wurden der Vorsitzende Rainer Probst, der Leiter Bergrettungsdienst Jakob Ender (der das Amt erst kürzlich kommissarisch übernommen hatte), Schriftführer Sebastian Dikall und Kassierer Ingo Reetz. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Andreas Fehrenbach in Nachfolge von Roland Wehrle.

In den erweiterten Vorstand wurden gewählt: Bergwacht-Ärzte Dirk Hildebrand und neu Nils Ploetz, Ausbilder Technik Marcel Rathmann, Ausbilderin Notfallmedizin Sabrina Haas, Naturschutzwart und Jugendleiterin Yasmin Koch, Materialwart Helena Heppeler, Hüttenwart Brend Gerold Seng und Hermann Wehrle sowie Bergrettungswache Neueck Naomi Dressler, Kraftfahrzeugwart Ingo Reetz, Funkwart Daniel Koschützki, Pressereferent Martin Duffner sowie Internet-Referent Konrad Kienzler und Daniel Koschützki.

Intensive Ausbildung und Qualifizierung in der Bergwacht

In den Berichten wurden zuvor noch weitere Fakten genannt. Sehr gut besucht war demnach die Ausbildung mit 111 Unterrichtsstunden. Mehrere Helfer der Furtwanger Bergwacht machten dabei auch noch zusätzliche Ausbildungen als Baumretter, Höhenretter und auch in Bad Tölz als Luftretter. Gemeinsam mit der Feuerwehr absolvierte man bei der Firma Ganter eine Übung, die sehr anspruchsvoll gewesen sei und positiv verlief. Weitere Berichte in der Versammlung kamen aus dem Bereich Material, Funk sowie von den beiden Hütten auf dem Brend und auf der Neueck.

Engagement auch für Naturschutz

Sowohl für Naturschutz als auch die Jugendarbeit zuständig ist Yasmin Koch. Im Bereich Naturschutz gab es unter anderem die Loipenpflege und entsprechenden Unterricht für die Mitglieder. Inzwischen sei auch im Landratsamt die Existenz der Bergwacht Furtwangen bekannt, so Koch, die Kooperation soll hier intensiviert werden. Die Jugendgruppe absolvierte insgesamt 150 Stunden. Sehr gut kamen beim Nachwuchs der Schneetag in Bernau und das Jugendzeltlager an.

Vertreterin der Stadt "zieht ihren Hut"

Stadträtin Anja Siedle als Vertreterin des Bürgermeisters zeigte sich beeindruckt von den zahlreichen Einsätzen für die Bürger in dem großen Bereich von Schonach bis zum Thurner: „Ich ziehe meinen Hut für dieses ehrenamtliche Engagement zur Rettung von Menschen!“ Positiv sei auch die Jugendarbeit und auch die direkte Beteiligung an Veranstaltungen wie beispielsweise dem Bike-Marathon.

Auch die anderen Organisationen aus dem Rettungszentrum waren bei der Hauptversammlung vertreten und überbrachten ihre Grüße, entschuldigt war hier die Feuerwehr. Hans-Jürgen Freund vom DRK lobte unter anderem das tolle Team der Bergwacht. Allerdings habe er in diesem Jahr die Bergwacht auf dem Trödlermarkt vermisst, er hoffe, dass im kommenden Jahr der Bergwacht-Stand wieder dabei ist.

Weitere Grüße und der Dank für die gute Zusammenarbeit kamen von Renate Kammerer von der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) und Dirk Ebeling von der Polizei.

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