Die Arbeiten am Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) mit Realschule gehen auch in diesem und den nächsten Jahren weiter. Ein Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Erweiterung der Räumlichkeiten für die Lehrer. Angefangen hat die Sanierungswelle bereits 2014, wobei Unsicherheiten bei der Förderung die geplanten Maßnahmen verzögerten, räumt Bürgermeister Josef Herdner ein. Das Gesamtvorhaben lässt sich aufteilen in den Anbau mit acht Klassenzimmern, der weitgehend abgeschlossen ist und voraussichtlich im April bezugsfertig sein soll, so der Bürgermeister.

Der Zeitrahmen ist eng

Zweites Maßnahmenpaket sei die Erweiterung des Lehrerbereichs, die im Wesentlichen in diesem Jahr über die Bühne gehe, aber sich noch bis 2021 erstrecken werde. Und drittens die Generalsanierung der Schule. Die Arbeiten hierfür sollen laut Herdner im Herbst ausgeschrieben und 2021 und 2022 realisiert werden. Bis Ende 2022 müsse die Sanierung aufgrund von Fördervorgaben abgerechnet werden. „Der Zeitrahmen ist eng gesetzt, aber machbar“, meint der Bürgermeister. Schließlich habe man das Thema in der Planung schon lange forciert und Grundlagen geschaffen.

Über fünf Millionen Euro Zuschuss

Letztlich seien für die Sanierung und Erweiterung 20 Millionen Euro veranschlagt. Der Förderanteil liege bei 5,2 Millionen Euro. Das bedeute, dass die Stadt knapp 15 Millionen Euro selbst finanzieren müsse. Angesichts des Alters der Schule mit über 40 Jahren sei die Sanierung notwendig. Größere Sanierungen gab es in dieser Zeit nicht.