61 neue Jungen und Mädchen an der Realschule und 43 Fünftklässler am Gymnasium wurden am Dienstag am Furtwanger Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) mit Realschule willkommen geheißen. Den Auftakt der kleinen Feier bildete eine Darbietung der Bläserklasse der Klasse sechs unter der Leitung von Hans Bausch. Oberstudiendirektor Andreas Goldschmidt als Schulleiter konnte gemeinsam mit Realschulrektor Jürgen Kemmelmeier dann die neuen Schüler und ihre Eltern in der Aula des OHG willkommen heißen.

Schnuppertag genutzt

Für die neuen Schüler der fünften Klassen sei dies sicher ein aufregender Tag, stellte der Rektor fest. Doch auch für die Lehrer sei es spannend zu sehen, wer nun in den neuen Klassen an die Schule kommt. Erfreut stellte Goldschmidt fest, dass offensichtlich alle neuen Schüler das OHG bereits kennengelernt hatten, beispielsweise beim Schnuppertag. Außerdem stimmten die Fünftklässler zu, dass sie gerne ans OHG kommen.

Freundeskreis stellt Arbeit vor

Die Sport-Mädchen der siebten Klasse der Realschule sorgten mit einem Tanz für eine Auflockerung. Willkommen geheißen wurden die neuen Schüler aber auch von der Vertretung der Schüler (SMV) und ebenso von Rudi Schätzle vom Freundeskreis der Schule. Dem Freundeskreis sei es eine wichtige Aufgabe, die Beziehungen zwischen Schülern, Lehrern und Eltern zu fördern und auch die Arbeit der Schule in die Öffentlichkeit zu tragen. Nicht zuletzt könne der Freundeskreis durch Spenden und Mitgliedsbeiträge immer wieder Anschaffungen ermöglichen, die im regulären Schulhaushalt nicht vorgesehen sind. Dazu gehörten beispielsweise die neuen T-Shirts der Tanzgruppe.

Schüler und Eltern bevölkern die Aula der Schule.
Schüler und Eltern bevölkern die Aula der Schule. | Bild: Stefan Heimpel

Es folgte die Einteilung in die verschiedenen Klassen durch Goldschmidt und Kemmelmeier. An der Realschule sind es mit 61 Schülern wieder zwei Klassen mit den Klassenlehrern Uta Hoeldin­-Kosbab und Christoph Klüdtke sowie am Gymnasium 43 Schüler ebenfalls in zwei Klassen mit den Klassenlehrern Christine Blattert und Julia Vogler. Bei dieser Gelegenheit überreichten die Vertreter der SMV ihren neuen Mitschülern ein Präsent mit süßem Inhalt, und auch der Förderverein übergab ihnen den neuen Schulkalender. Danach ging es zur ersten Unterrichtsstunde mit dem Klassenlehrer ins Klassenzimmer, während Goldschmidt die Eltern noch über verschiedene organisatorische Details informierte.

Für kleinere Klassen fehlen Lehrer

Wie Realschulrektor Jürgen Kemmelmeier erläuterte, sei man bei der Schülerzahl an der Realschule durch eine zusätzliche späte Anmeldung gerade über den Klassenteiler gerutscht: Mit 61 Schülern könnten eigentlich bereits drei Klassen gebildet werden. Doch es fehle aktuell die entsprechende Lehrerausstattung, so dass es nur zwei Klassen in der Realschule gibt.

Insgesamt, so Goldschmidt, sei die Lehrerversorgung an der Schule gut, aber doch etwas knapper als in den vergangenen Jahren. Mit entsprechenden Planungen konnte man aber alles abdecken. Wie er weiter erläuterte, gibt es für die neuen Schüler nun erst einmal ein paar Einführungstage, damit sie gut an ihrer neuen Schule ankommen und sich hier wohlfühlen können. Dazu gehört auch eine Betreuung der neuen Schüler durch Paten aus den oberen Klassen.

Auch den Eltern gegenüber machte Andreas Goldschmidt deutlich, dass das gute und offene Miteinander aller Beteiligten ganz wesentlich sei.