Mit einem festlichen Abiball in der Vöhrenbacher Festhalle feierten die 48 Abiturienten des Furtwanger Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) ihr Abitur. Dabei konnte auch wieder eine ganze Reihe von Preisen für besondere Leistungen vergeben werden.

Roter Teppich

Den Auftakt des Balles bildete der festliche Einzug der Absolventen, paarweise oder zu dritt, über den roten Teppich, die mit viel Beifall von den Gästen in der Festhalle begrüßt wurden. Nachdem alle auf der Bühne versammelt waren, wurden ihnen die Abiturzeugnisse offiziell überreicht. Es folgte die Auszeichnung mit Preisen.

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Bürgermeister Josef Herdner, überreichte den Preis für die Gesellschaftswissenschaften und für das beste Abitur. Er sagte, dass ein solch besonderer Tag einen besonderen Rahmen verdiene. Die Abiturienten könnten stolz auf ihren Abschluss sein, mit dem ihnen alle Möglichkeiten offen stehen.

Eltern haben neue Aufgabe

Er dankte auch den Eltern, die über die Jahre hinweg ihre Kinder begleitet hatten. Dabei wandele sich die Aufgabe der Eltern zur Begleitung als Freund und Berater. Die Abiturienten sollten offen sein für ganz unterschiedliche Lebenswege. Verschiedene Aspekte sollten sie dabei immer berücksichtigen. Besonders wichtig sei unter anderem ein gesunder Menschenverstand. Sein Dank galt auch den Lehrern, die über die Jahre hinweg Persönlichkeiten herangebildet haben, eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe.

Etappenziel erreicht

Der Vorsitzende des OHG-Freundeskreises Rudi Schätzle, der den Ehrenamtspreis überreichte, bezeichnete auch diesen Abschluss als ein besonderes Etappenziel. Vor allem würdigte er den ehrenamtlichen Einsatz in verschiedenen Bereichen, das sei heute nicht selbstverständlich.

Bürgermeister hat offenes Ohr

Direktor Andreas Goldschmidt würdigte bei seiner Ansprache unter anderem auch das gute Verhältnis zur Stadt Furtwangen, der Bürgermeister habe immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Schule. Den Abiturienten gab er dabei mit, dass sie sich nun ganz neu definieren müssen, denn nun gebe es keine festgeschriebenen Vorgaben mehr.

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Dabei sollten sie in der Zukunft in den verschiedensten Bereichen Verantwortung übernehmen und die Welt mitgestalten. Goldschmidt gab zudem bekannt, dass bei einem Abi-Durchschnitt im Land von 2,4 das OHG wieder mit 2,2 ein besseres Ergebnis erzielt habe.

James Bond steht Pate

Bianca Fattler, die Vorsitzende des Elternbeirates, nutzte für ihre Ansprache das James-Bond-Motto der Abiturienten, die Lizenz zur Intelligenz. Die Abiturienten sollten nun das Beste daraus machen. Die beiden Abiturienten Katharina Scherzinger und Dominik Spale schließlich hielten einen kleinen Rückblick auf die Schulzeit, die sie als turbulent bezeichneten. Es gab herausragende Ereignisse wie das Landschulheim oder Studienfahrten.

Generation Klimawandel

Sie seien sich bewusst, dass diese Generation für die Weiterentwicklung, beispielsweise im Blick auf den Klimawandel, entscheidende Aufgaben haben werde. Schließlich galt ein Dank allen, die sie auf diesem Weg begleitet hatten. Nach einem festlichen Menü ging es noch weiter mit einem unterhaltsamen Programm der Abiturienten.

Eine ganze Reihe von Absolventen des Gymnasiums am OHG werden mit einem Preis ausgezeichnet. Unser Bild zeigt jeweils von links: Annika Fleig (vorn), Sara Zähringer und Katharina Scherzinger, David Milde (Mitte) Janis Rappenecker, Erik Ragg (hinten), der stellvertretende Schulleiter Heribert Streit, Dominik Spale und Direktor Andreas Goldschmidt.
Eine ganze Reihe von Absolventen des Gymnasiums am OHG werden mit einem Preis ausgezeichnet. Unser Bild zeigt jeweils von links: Annika Fleig (vorn), Sara Zähringer und Katharina Scherzinger, David Milde (Mitte) Janis Rappenecker, Erik Ragg (hinten), der stellvertretende Schulleiter Heribert Streit, Dominik Spale und Direktor Andreas Goldschmidt. | Bild: Heimpel