Ein weiteres Stück des dreispurigen Ausbaus der Bundesstraße 31 zwischen Freiburg und Hüfingen ist derzeit in Vorbereitung: Der Abschnitt Rötenbach bis Löffingen/Wallfahrtskirche ist nun an der Reihe. Seit einigen Tagen laufen die Vorbereitungsarbeiten für die Brückenerweiterung durch das Regierungspräsidium. Um die Brücke über den Feldweg für die Zufahrt zur Grillhütte und dem Löffinger Stadtwald auf die drei Spuren zu verbreitern, muss zunächst ein Straßenbypass gelegt werden. "Während der Verbreiterung ist die Brücke gesperrt und der Verkehr wird dann zweispurig über diese provisorische Umfahrung der Baustelle herumgeführt werden", informiert Matthias Henrich vom Regierungspräsidium. Die Brücke selbst wird nicht nur verbreitert, ein Teil muss abgerissen und neu konzipiert werden, um der vielbefahrenen B 31 gerecht zu werden.

Der Ausbau der Brücke soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, die Kosten betragen laut Regierungspräsidium rund 870 000 Euro, die Arbeiten wurden an die Firma Storz aus Tuttlingen vergeben und sind derzeit im vollen Gange. Spätestens bis zum Frühjahr soll der Verkehr über die neue Brücke erfolgen.

Als nächstes steht dann die Verbreiterung der Brücke beim Bahnwärterhäuschen bei der Wallfahrtskirche Witterschnee an. Die Ausschreibungen für diese Arbeiten sollen möglichst noch in diesem Jahr erfolgen, so das Regierungspräsidium. Dieses Bauwerk ist allerdings schwieriger zu realisieren. Zum einen ist hier keine provisorische Umfahrung möglich, zum anderen stellen die Baugruben für die Fundamente direkt neben der Brücke eine weitere Problematik dar. Da die Brücke während der Baumaßnahmen nicht gesperrt werden kann, müsse man diese beiden Bauwerke halbseitig herstellen, so dass auf diesem Streckenabschnitt der B 31 immer zwei Spuren zu befahren sind. Um den neuesten Richtlinien des Arbeitsschutzes gerecht zu werden, müsse man je nach Arbeit auch mal die halbe Spur sperren oder nachts arbeiten.

Mit dem eigentlichen dreispurigen Ausbau der B 31 auf diesem Stück soll im Jahr 2020 begonnen werden. Geplant ist die dritte Spur auf der Nordseite anzubringen. Im Jahr 2021 soll die gesamte Maßnahme abgeschlossen sein. Während der gesamten Bauphase soll die B 31 zweispurig befahrbar bleiben. Dies ist auch mit Blick darauf, dass während dieser Zeit auch die Elektrifizierungsmaßnahmen der Höllentalbahn laufen und ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden muss.