Zum Jubiläumsjahr 1200 Jahre Rötenbach wird es im kommenden Jahr bekanntlich wieder ein Musical geben. Ein modernes Bühnenwerk von Wulf Schmidt mit seiner Dichtkunst und dem Hochschwarzwälder Komponisten und Arrangeur Tobias Schwab. Im Mittelpunkt des Musicals steht die Geschichte um den Bau der hinteren Höllentalbahn. Um das Jahr 1900 wurde der nicht einfache Bahnbau von Neustadt nach Donaueschingen vor allem durch italienische und einheimische Arbeiter durchgeführt. Diese Thematik hat Wulf Schmidt aufgegriffen und das Libretto geschrieben. „Auf der Bühne wird getrunken, gegessen, gesungen, getanzt, gestritten und auch geschlägert“, verrät der Autor.

Die Bühne wird bevölkert von Bürgermeistern, Dorfbütteln, Ministern, Handwerkern, Bauern, italienischen und Rötenbacher Bahnarbeitern. Schon hier zeigt sich, dass es wohl nicht nur zu Liebesszenen kommt, sondern es auch „hoch hergeht“ – wie es eben damals wirklich war. So wie der Bahnbau von Männern bestritten wurde, so lebt auch das Musical von der Mitwirkung von Männern, die ihre Stimme und/ oder ihr Bühnentalent im Musical unter Beweis stellen können. Die ersten Proben sind angelaufen. Während die Damen sich diesem Musical eher stellen möchten, sieht es bei den Herren noch sehr mager aus. Jeden Montag ist Probe um 19 Uhr, entweder in der Grundschule in Rötenbach oder im Musiksaal des Kreisgymnasiums Neustadt (abwechselnd). Die Chorleitung obliegt Anne Rütten, Helmut Büchele und Martin Fies. „Wer zum Schnuppern kommen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen“, so die drei Chorleiter.

Gesucht werden auch Interessierte für Sprechrollen. Die Tanz- und Schauspielproben finden wohl erst nach den Sommerferien statt. „Noch sind viele Plätze im Musicalzug frei“, appelliert Wulf Schmidt und hofft auf rege Beteiligung.

Kontakt: Wulf Schmidt, Telefon 07654/8703 oder E-Mail schmidt-fliege@kabelbw.de