Wie Löffingen feiert auch Rötenbach im kommenden Jahr den 1200-jährigen Geburtstag. Das Jahresprogramm steht und bietet viele Höhepunkte. Das I-Tüpfelchen dürfte in Rötenbach das Musical "Der Zug der Zeit" sein, welches im April aufgeführt wird. Über einhundert Personen, Sänger und Schauspieler, wirken an diesem Werk mit, welches ins Jahr 1898 bis 1901 führt. Es war die Zeit, als die Eisenbahnlinie zwischen Neustadt und Donaueschingen gebaut wurde. Wulf Schmidt hat für dieses Musical das Libretto geschrieben, eine Geschichte nah an der Realität und doch auch mit viel Rötenbacher Lokalkolorit gemixt. Die Musik hat Tobias Schwab, in der Musikszene kein Unbekannter, komponiert und arrangiert. 65 Musiker aus Rötenbach und Friedenweiler sorgen für den wirkungsvollen Sound. Die Chorleitung haben Anne Rütten, Helmut Büchele und Martin Fies übernommen. Auf der Bühne wird nicht nur gesungen, diskutiert und gestritten, es wird auch getanzt, geliebt und gehasst.

Obwohl der Autor 120 Jahre zurückführt, hat die Problematik gerade auch heute große Brisanz. So zeigt das Musical den Konflikt zwischen den Einheimischen und den italienischen Gastarbeitern. Dieser endet friedlich, ja sogar in einer Liebesgeschichte. Könnte man sich dies auch mit den heutigen Flüchtlingen vorstellen? Keine Frage, die im Vordergrund steht, doch es zeigt auch, wie ein Miteinander möglich werden kann.

Der Veranstalter, der Förderverein Kultur, Sport, Bildung und Erziehung, hat den Kartenvorverkauf gestartet. "Das Musical ist ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis", sagt Armin Hasenfratz vom Förderverein. Premiere des Musicals "Der Zug der Zeit" wird am Samstag, 6. April, sein, Wiederholungen gibt es am 7. April, 13. April und 14. April jeweils um 19.30 Uhr in der Benedikt-Winterhalder-Halle.

Karten gibt es im Vorverkauf für 15 Euro im Rathaus in Rötenbach bei Anita Baader oder unter www.reservix.de