„Viel Arbeit, doch der Erfolg spricht für sich“, lautet das Fazit von Narrenvater Manuel Peghini. Drei Tage lang feierte die Narrenzunft Eisenbach ihren 44. Geburtstag, dabei jagte ein närrischer Höhepunkt den anderen. Angefangen vom Jubiläumsabend bis zu den verschiedenen Umzügen. Die Präsidentin des Schwarzwälder Narrenvereinigung, Anne-Rosel Schwarz, überreichte an Manuel Peghini, Nina Fischer und Simon Kaiser, in Vertretung des Narrenrats, das bronzene Abzeichen der Vereinigung. „Die Narrenzunft hat Großartiges geleistet“, sagte die Präsidentin. Sehr gut kam der Bustransfer an, der die Narren aus dem Hochschwarzwald wieder sicher Nachhause oder zum Parkplatz brachte. 500 Helfer waren während der drei Tage im Einsatz. „Hier zeigte sich der Zusammenhalt in Eisenbach“, freute sich der Narrenvater. Sehr gut kamen auch die beiden Partydörfer an, die auf dem Höchst und neben der Halle aufgebaut waren. Das Barzelt war während der gesamten Zeit brechend voll. Der Höhepunkt war der Umzug der Schwarzwälder Narrenvereinigung mit 65 Gruppierungen. Trotz des schlechten Wetters ließen es sich viele Zuschauer nicht nehmen, hautnah mit dabei zu sein.

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Auch die Polizei zog am Montag ein positives Fazit: 2000 Teilnehmer am Narrenumzug am Samstag wurden von rund 4000 Besuchern gefeiert. „Der Einlass in das Partydorf musste aus Kapazitätsgründen mehrfach gestoppt werden“, informierte ein Polizeisprecher. Insgesamt mussten die Beamten nur bei einer Körperverletzung einschreiten. Hier wurden die Personalien der beiden angetrunkenen Kontrahenten festgestellt und beide erhielten für den restlichen Abend einen Platzverweis. Daran hielten sie sich auch. Ansonsten kam es nur zu kleineren Rangeleien. „Durch die Einsatzleiterin wurde die hervorragende und konsequente Organisation des Veranstalters bei der Durchsetzung und Einhaltung der jugendschutzrechtlichen Bestimmungen hervorgehoben“, so der Sprecher weiter.

Am Sonntag folgte der Festumzug mit 65 Gruppen mit 3900 Hästrägern. „Es kam während des Umzuges weder zu Ordnungsstörungen noch zu wesentlichen verkehrsrechtlichen Beeinträchtigungen“, so der Sprecher weiter.

Positiv bewertet das Rote Kreuz das Narrentreffen. Lediglich einige kleinere Blessuren galt es von den insgesamt rund 35 ehrenamtlichen Helfern des DRK aus den Ortsvereinen Neustadt, Lenzkirch, Löffingen, St. Blasien und Oberried zu versorgen. Insgesamt waren es über 20 Patientenkontakte/Versorgungen samt zwei Transporten ohne Notarzt in umliegende Kliniken.

Am Sonntag konnte sogar noch ein Notfalleinsatz des regulären Rettungsdienstes in Eisenbach unterstützt werden.