Die enormen Schneemassen machen nicht nur denjenigen zu schaffen, die ihre Privatgrundstücke regelmäßig freischaufeln müssen. Auch auf den Langlaufsport haben sie Auswirkungen. So berichtet Loipenwart Hubert Mauz, dass Mitte der vergangenen Woche „von sehr zuverlässigen Wetterdiensten Schneefall bis Freitagmorgen um 6 Uhr angekündigt“ wurde. Unzuverlässig seien aber die Vorhersagen zur Schneehöhe gewesen: statt 20 Zentimeter fielen laut Mauz im unteren Bregtal im Zindelstein rund 80 Zentimeter.

Die Bregtalloipe ist für die nächsten Wochen, somit vermutlich für die ganze Saison, unpassierbar.
Hubert Mauz, Loipenwart

Trotz schweißtreibender Arbeit musste der Fachmann letzten Endes feststellen: „Die Bregtalloipe ist für die nächsten Wochen, somit vermutlich für die ganze Saison, unpassierbar.“ Das habe eine Skibefahrung bis Zindelstein ergeben. „Es wurden etwa 40 Starkholzschneebrüche über der Loipe und dem Bregtalradweg gezählt. Nach Rücksprache mit der Forstverwaltung ist bei dieser Schneelage und der erheblichen Gefahr im Waldbereich an ein Freimachen beider Trassen nicht zu denken“, schildert Mauz.

Bäume versperren den Weg

„Bei strahlendem Winterwetter konnte mit dem Spurgerät in Hubertshofen gestartet werden. Bereits bei der Abfahrt durch den Hochwald zum Hochwasserdamm musste sich das Gerät schwer durch den Tiefschnee kämpfen“, berichtet Hubert Mauz. Im letzten Drittel habe man umkehren müssen, „weil große Fichten, vom Schneebruch gefällt, den Weg versperrten“.

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Alternativ habe dann der Radweg Hubertshofen und der Radweg zum Damm genutzt werden können. Auch dort mussten Bäume beseitigt werden, so der Loipenwart. „An der Vorderen Staig war dann der Bregtäler verbarrikadiert mit Starkholzstämmen.“

Wandern auf anderen Wegen

Ganz verzichten müssten Winterfreunde jedoch nicht, informiert Hubert Mauz. Es sei eine kleine Skatingtrainings-Rundspur westlich des Dammes gezogen worden, eine Monospur vom Dammwärtergebäude mit Skating- und Winterwandertrasse sowie eine Nutzungsfläche zurück nach Hubertshofen über den Radweg. „Durch mehrstündige Freisägeaktionen konnte bis Kilometer 1,5 vorgedrungen werden.“

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