Das teilte das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis den Widersprechern mit. Beim Regierungspräsidium Freiburg waren 170 Widersprüche eingegangen, die zunächst alle 100 Euro bezahlen sollten. Nach heftigem Protest wurde pro Familie nur einmal 100 Euro gefordert, es waren dann 88 Widersprecher. Im Dezember 2016 stellte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg fest, dass die am 16. Dezember 2016 erteilte Betriebserlaubnis rechtswidrig erfolgte, weil sie gegen ein Bundesgesetz verstieß.

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Im Juni 2020 kündigte das Landratsamt an, die Betriebserlaubnis zurückzunehmen, was ein Jahr später am 1. Juli 2021 geschah. Nachgefragt, weshalb dies so lange gedauert habe, hieß es aus dem Landratsamt: „Aufgrund der Coronapandemie und den damit verbundenen Herausforderungen in allen Verwaltungsbereichen kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Verzögerungen“ beim Bearbeiten von Vorgängen. Es sei ihnen wichtig, „dass unsere Entscheidung fachlich und rechtlich einwandfrei ist.“

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