Mit der bewährten Dreier-Spitze läuft es beim Wolterdinger Fasnetverein Bregtal-Glonki weiter. Bei der Jahreszusammenkunft wurden Petra Weniger, Claudius Gantert und Ernst Zwick einstimmig als Führungstrio in ihren Ämtern bestätigt.

Die Bregtal-Glonki arbeiten an einem Neustart für den Fanfarenzug, was für entzückte Gesichter sorgt. Nach dreieinhalb Jahren Pause werden, wenn Corona es erlaubt, wieder die Trommeln und Fanfaren bei den gegebenen Anlässen erklingen. Ein Fanfarenzug gehört einfach zum Wolterdinger Fasnetverein Bregtal-Glonki dazu. Erst dann sei er komplett, heißt es im Verein.

Und so nahm eine Gruppe von ehemaligen Spielern die Angelegenheit in die Hand und warben um Mitstreiter. Und die Suche hat Früchte getragen. Aktuell spielen 16 Mädchen und Jungs im Alter zwischen 16 und 28 Jahren unter der Regie von Tambourin Jana Hirt, die seinerzeit die Auflösung sehr bedauert hatte. Vier oder fünf weitere Mitspieler stoßen eventuell demnächst noch dazu.

Berufliche und auch persönliche Gründe forderten damals ihren Tribut und so blieben im damaligen Fanfarenzug nur noch wenige Aktive übrig. Im Rahmen des Dorffestes 2004 blickte der Klangkörper, damals mit 16 Aktiven, auf sein 30-jähriges Bestehen zurück. Die Bregtal-Glonki-Spitze freut sich natürlich riesig, dass „die jungen Leute es selbst in die Hand genommen haben, wieder eine Gruppe von Interessierten zu finden“, so Petra Weniger.

Schon seit mehr als zwanzig Jahren begeistert die Theatergruppe. Von den Einheimischen wie auch den Umlandbewohnern wurde bedauert, dass es im vergangenen Jahr kein Glonki-Theaterangebot in Wolterdingen gab. Damals war es den Laienspielern aus zeitlichen Gründen einiger Akteure nicht möglich. „Jetzt wären wir alle wieder bereit, und stehen also in den Startlöchern“, sagt Theatermacher Bernhard Mößner, auf Anfrage. Unklar bleibt natürlich, was die Pandemie bis im November macht. Wird Publikum zugelassen sein, und wenn ja, wie viel? Aber wenn möglich, soll es wieder Auftritte geben.