Die Arbeiten am neuen Pumpwerk mit zwei Abwasserpumpen machen Fortschritte. Laut Pressemitteilung der Stadt Donaueschingen soll das Gebäude, das etwa sieben Meter in die Tiefe reicht, voraussichtlich Ende Juli fertig sein.

Technische Einrichtung bis Oktober

Der größte Teil des neuen Wolterdinger Pumpwerks befindet sich unter der Erde, an der Oberfläche wird lediglich ein kleines Betriebsgebäude zu sehen sein. Unterirdisch werden der Pumpenkeller und der Vorlagebehälter für das Abwasser eingerichtet, im oberen Gebäudeteil werden Steuereinheit und Schaltschränke untergebracht. Die Einrichtung der Steuerung und Pumpen ist bis Oktober vorgesehen.

Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 900.000 Euro, hinzu kommen 390.000 Euro für die hydraulische und elektrische Einrichtung. Die dazugehörige sechs Kilometer lange Abwasserdruckleitung von Wolterdingen nach Donaueschingen war bereits im vergangenen Jahr gebaut worden.

„Investition in Zukunftsfähigkeit“

Oberbürgermeister Erik Pauly erklärt in der Mitteilung die Funktionsweise der neuen Anlage: „Das Abwasser der Gemeinden Wolterdingen, Hubertshofen, Mistelbrunn und Tannheim wird über die neue Abwasserdruckleitung von Wolterdingen über den Schellenberg in das Abwassernetz der Stadt Donaueschingen und weiter zur Verbandskläranlage des Gemeindeverwaltungsverbands geleitet und dort gereinigt.

Der Neubau des Abwasserpumpwerks ist ein weiterer Beitrag zur Verbesserung unseres Abwassernetzes, nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus ökologischer Sicht. Denn der Nutzen ist ebenso für den Gewässerschutz nachweisbar. Das neue Pumpwerk ist eine weitere Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Abwassernetzes und die Erneuerung wichtiger Infrastruktur.“

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Der Bau des neuen Pumpwerks war bereits im Jahr 2016 entschieden worden. Für einen Weiterbetrieb der Kläranlage Wolterdingen wären umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen nötig gewesen, verbunden mit erheblichen Investitionen in die bestehende Anlage.