Der Winterschlaf ist vorbei und die Corona-Zwangspause ist beendet: Die Plätze des Wolterdinger Tennisclubs sind hergerichtet. In sportlicher Hinsicht können die Wolterdinger momentan nicht glänzen: Die aktiven Mannschaften des 1975 gegründeten Vereins sind erstmals in der Geschichte geschrumpft. Es gibt aktuell nur eine Junioren- sowie eine Seniorenmannschaft.

Dies rühre daher, weil es Verletzte gebe, und einige Mitglieder auch zum Studieren weg seien, erklärte der Vorsitzende Armin Strobel. Aktuell gehören dem Tennisclub 38 Aktive, 62 Passive sowie 19 Jugendliche an. Strobel ist jedoch guter Dinge, dass sich das Blatt wieder wendet. Aber auch auf kameradschaftlicher Ebene habe man sich etwas auseinander gelebt, konnte man bei der Jahreszusammenkunft hören. Und dagegen möchte der Verein etwas tun.

Tennis soll populärer werden

Der Vorstand möchte Tennis in Wolterdingen wieder populärer machen. In den vergangenen Monaten hat er ein Konzept ausgearbeitet, wie die Attraktivität gesteigert werden könnte. Glänzen kann der Verein mit seiner Sportstätte. Wegen des Baus eines Hochwasser-Rückhaltebeckens mussten die Tennisspieler ihr Vereinsdomizil verlegen. Das Richtfest konnten sie Anfang November 2004 feiern. Dank des Engagements der Mitglieder ging der Bau schneller voran als erwartet, schon im Juli 2005 konnte das schmucke neue Vereinsdomizil eingeweiht werden.

Ab dieser Saison bietet der Tennisclub nun jeden dritten Freitag im Monat einen Tag der offenen Tür an. Dieser soll die ganze Bevölkerung ansprechen. „Wolterdingen wächst und wächst. Wir wollen uns öffnen, gerade auch für Neubürger“, sagt der Vorsitzende. Erster Termin für das neue Angebot ist Freitag, 19. Juni, ab 18 Uhr. Interessierte können zwanglos schnuppern und erste Versuche mit dem Tennisschläger machen.