Lange haben die Eltern gewartet. Nun steht fest, die die Kindertageseinrichtungen ab der kommenden Woche öffnen dürfen. Eigentlich hatten dies ja schon am 18. Mai geschehen sollen, doch lange war unklar, was für Handlungsleitfäden die Landesregierung herausgeben wird. Diese liegen nun seit 18. Mai vor und die Donaueschinger Stadtverwaltung und die Leiterinnen der städtischen Kindertageseinrichtungen sowie den Trägervertretern der Kindertageseinrichtungen haben die vergangenen Tage genutzt, um ein einheitliches Öffnungskonzept auf die Beine zu stellen.

Aus der Notbetreuung wird ein eingeschränkter Regelbetrieb

Die bisher erweiterte Notbetreuung zur Entlastung von Eltern, die in den Bereichen der kritischen Infrastruktur oder mit Präsenzpflicht tätig sind, wird laut Stadtverwaltung schrittweise um einen eingeschränkten Regelbetrieb ergänzt. Die zulässige Höchstgruppengröße sei einzuhalten. Diese beträgt die Hälfte der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße.

Ab 25. Mai können Vorschüler die Einrichtungen besuchen

Bei der schrittweisen Öffnung zur Betreuung von Kindern mit weiterem Förderbedarf sollen dabei Vorschüler ab dem 25. Mai die Kindertageseinrichtung besuchen können. Die Anmeldungen nimmt die jeweilige Einrichtungsleitung entgegen.

Die Betreuung in den Kindertageseinrichtungen in Donaueschingen erfolgt in folgender Prioritätenreihenfolge:

  1. Kinder, die nach den bislang geltenden Regelungen zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung berechtigt sind,
  2. Kinder, die einen vom Jugendamt oder der Leitung der Einrichtung festgestellten besonderen Förderbedarf haben sowie
  3. Vorschüler

Wenn weitere Plätze frei sind

Sofern danach noch Aufnahmekapazitäten frei sind, richte sich die weitere Aufnahme von zu betreuenden Kindern nach dem familiären Bedarf. Im Zuge dieser schrittweisen Öffnung zum eingeschränkten Regelbetrieb (dritte Stufe) können auch für Kinder der Notbetreuung erweiterte Betreuungszeiten ermöglicht werden.

Die Betreuung in konstanten Gruppen sowie die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und des Infektionsschutzgesetzes sind vorgeschrieben. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen könnte dennoch das Infektionsrisiko nicht völlig ausgeschlossen werden.

Eltern zahlen erst einmal für April nicht

Aufgrund der vom Land Baden-Württemberg angeordneten Schließung der Kindertageseinrichtungen wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass auf die Erhebung von Elternbeiträgen für die Betreuungsangebote für den Monat April verzichtet wird. Für die vom Land Baden-Württemberg über den Monat April hinaus angeordnete Schließung der Kindertageseinrichtungen werden die Elternbeiträge für diese Zeiten zunächst nicht eingezogen. Wie es hier weiter geht, wird der Gemeinderat entscheiden.

„Wenn Ihr Kind innerhalb der Notbetreuung sowie dem eingeschränkten Regelbetrieb betreut wird, sind für das jeweilige Betreuungsangebot Elternbeiträge in Höhe eines Monatsbeitrages zu bezahlen“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Es gibt keinen Rechtsanspruch auf eine Betreuung

Aufgrund der begrenzten Kapazität können nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden. Das Kultusministerium weist darauf hin, dass es keinen Rechtsanspruch auf Betreuung in der Kindertageseinrichtung gibt, solange durch die Corona-Verordnung die Anzahl der verfügbaren Plätze begrenzt ist.

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