Seit Mitte Juni hat das Wyndham Garden Hotel am Standort Donaueschingen geschlossen. An den Türen des imposanten Gebäudes an der Hagelrainstraße hängt zwar ein Zettel: Doch anstatt einer Erklärung gibt es hier nur die aktuell geltenden Hinweise zur Corona-Verordnung.

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Wer auf der Webseite des Hotels buchen möchte, wird enttäuscht. „Wir bitten um Entschuldigung. Es wurden keine Zimmer gefunden, die den angegebenen Kriterien entsprechen. Bitte passen Sie Ihre Suche an“, heißt es dort – dabei ist es aber egal, für welchen Zeitraum man welche Unterkunft-Möglichkeit haben möchte: Keines der 82 Zimmer kann gebucht werden. Und so ist es nicht verwunderlich, dass in der Stadt seit Wochen darüber spekuliert wird, ob das Hotel jemals wieder auf macht.

Doch wer von draußen klingelt, dem wird die Tür aufgemacht. Und wer anruft, der erreicht auch jemanden. Vincenzo Volturana, stellvertretender Direktor des Wyndham Garden Hotels, löst das Rätsel auf. An den Gerüchten, dass das Haus dauerhaft geschlossen hat, sei überhaupt nichts dran. Ganz im Gegenteil: Das Hotel ist gar nicht so verwaist, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Mitarbeiter arbeiten und auch nachts ist immer jemand vor Ort. Lediglich Gäste gibt es dort aktuell nicht wirklich.

Stadt sieht das Hotel als Gewinn

Die Schließung ist nur temporär geplant. Sobald die Buchungsanfragen steigen, soll das Hotel an der Hagelrainstraße wieder öffnen. Gerade für die Donauhallen, die in fußläufiger Nähe liegen, ist das Hotel eine wichtige Übernachtungsmöglichkeit und so unterstreicht auch Pressesprecherin Beatrix Grüninger die Bedeutung der touristischen Einrichtung: „Das Hotel Wyndham Garden stellt für Donaueschingen einen Gewinn dar und ist für den Tourismus, als Tagungs- und Veranstaltungsort, auch aufgrund der Nähe zur Donauhalle äußerst wichtig.“