Der Lions Club Donaueschingen möchte mit einer neuen Initiative etwas für die Umwelt tun und Kinder und Jugendliche für den Wert einer nachhaltigen Entwicklung sensibilisieren.

In einer Pressemitteilung schreibt der Lions Club, gemeinsam mit Georg Tritschler vom Verein AGO hätten Clubmitglieder – coronabedingt in kleiner Zahl und mit sicherem Abstand – bei Hubertshofen 12 junge Obstbäume gepflanzt. Ziel dieser Pflanzung, die zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden solle, sei die Gestaltung einer Streuobstwiese mit ihrem für die Vielfalt von Pflanzen, Insekten und Tieren wichtigen Lebensraum.

Kontakt mit Donaueschinger Schulen

Hier soll im Lauf der Zeit ein Biotop heranwachsen, das den Schulen in der Umgebung „ein lebendiges Beispiel für Artenvielfalt, natürliche ökologische Lebensmittelproduktion und viele mit diesen Themen zusammenhängende Aspekte einer gesunden Ernährung und eines nachhaltigen Wirtschaftens bieten kann.“

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Die Clubmitglieder hatten hierzu im Vorfeld Kontakte zu Donaueschinger Schulen aufgenommen und ausgelotet, inwieweit ein derartiges Projekt thematisch in die Bildungspläne gerade jüngerer Kinder integriert werden könnte.

Zusammen mit den Lehrern sollen in den kommenden Jahren Unterrichtseinheiten mit praktischen Einsätzen vor Ort entwickelt werden, bei denen die Kinder „eine lebendige Anschauung über die vielfältigen Aspekte und Vorteile dieser für unsere Region so typischen kleinteiligen Art naturnaher landwirtschaftlicher Produktion“ gewinnen sollen.

Aktive Zusammenarbeit mit AGO

Mitglieder des Clubs wollen sich aktiv an der Umsetzung dieser Projekte und an der Pflege der Bäume beteiligen. In den vergangenen Jahren unterstützte der Club wiederholt Projekte des Vereins AGO, der mit einem naturnahen Workshop-Angebot für Kinder und Jugendliche ein ähnliches Ziel verfolgt.

„Insofern freuen wir uns über die Möglichkeit, diese Förderung jetzt auch in eine aktive Zusammenarbeit weiterzuentwickeln“, sind sich Rainer Gottschalk und Benedikt Lenhart vom Lions Club sowie Georg Tritschler vom Verein AGO einig.