Wie viel sollen die Bauplätze in Heidenhofen kosten? Dieser Frage sind die Ortschaftsräte in ihrer jüngsten Sitzung nachgegangen. Schließlich stehen mit der Erschließung des Neubaugebietes sechs städtische und zwei private Bauplätze zur Verfügung. Einstimmig entschieden sich die Ortschaftsräte dafür, dass der Quadratmeterpreis im Neubaugebiet 125 Euro betragen soll. Der erste Bauplatz ist bereits an eine junge Familie mit Kleinkind vergeben.

Gestehungskosten müssen gedeckt sein

„Basis für die Festlegung eines angemessenen Preises ist der Vorschlag aus dem letzten Ortsvorstehergespräch und auf Basis der individuellen Kosten der Herstellung“, erklärt Ortsvorsteher Reinhard Merkle. Die Donaueschinger Ortsvorsteher und die Verwaltung hatten in einem gemeinsamen Gespräch empfohlen, dass die Verkaufspreise nicht unter den Gestehungskosten liegen dürfen und ein Zuschlag für Planung sowie vorhandene Infrastruktur im Dorf hinzugerechnet werden soll.

Bauplätze sollen auch die nächsten Jahre reichen

„Es folgte eine Diskussion, unter anderem, dass man nicht unbedingt die billigsten sein wolle, um keine Interessenten anzulocken, die es lediglich auf günstige Bauplätze abgesehen haben, sondern solche, welche gerne und bewusst in Heidenhofen leben wollen und auch einen gewissen Preis zu zahlen bereit sind“, erklärt der Ortsvorsteher. Auch werde ein zu schnelles Wachstum nicht angestrebt. Ziel sei es, dass das Neubaugebiet auch noch in ein paar Jahren Bauplätze bietet und nicht gleich alle Bauplätze verkauft werden.

Im Durchschnitt soll nur ein Platz pro Jahr verkauft werden

Und die Heidenhofener Ortschaftsräte sind sich einig: Mit sechs Ja-Stimmen sprachen sich alle dafür aus, dass im Durchschnitt nur ein Bauplatz pro Jahr verkauft werden soll, um so eine nachhaltigen Dorfentwicklung erreichen zu können und auch gleichzeitig den „Druck“ auf die Sanierung der Altbestände aufrecht zu erhalten.

Auch einen neuen Straßennamen gibt es bereits

Nach aktuellem Stand heißen alle heutigen und zukünftigen Straßenabschnitte im Baugebiet Alpenblick „Hermann-Frey-Straße„. Im Zuge einer früheren Begehung wurde seitens der Stadt der Gedanke aufgeworfen, ob es wirklich wünschenswert sei, in so einer kleinen Ortschaft so ein großes Gebiet mit einem Straßennamen zu versehen. Dieser Gedanke wird nun aufgegriffen und die Sackgasse zum Spielplatz soll einen eigenen Namen erhalten. Die Mehrheit sprach sich für den Namen „Hinters-Alte-Vogts“ aus.

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