Change Pop – so lautet der Name für die Musikrichtung, der sich Angelina und Rosalie Limberger sowie Marco Gässler verschrieben haben. Change, das bedeutet Veränderung – und das wollen die Musiker mit ihren Liedern auch erreichen. Die Welt ein kleines bisschen besser machen. „Wir können nicht nur zusehen und abwarten. Wir wollen etwas tun“, sagt Angelina – und Rosalie ergänzt: „Und wir sind davon überzeugt, dass jeder Mann, jede Frau und auch jedes Kind dazu beitragen kann, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.“

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Eine Generation erreichen

Mit ihrer Musik sowie Vorträgen, etwa auch an Schulen, wollen Angelina und Rosalie gezielt ihre Generation erreichen. Ihre Themen sind Kinderrechte, soziales Engagement und globale Probleme wie Armut oder Klimawandel. Klar, dass ihre Mutter, Maria del Carmen Limberger, stolz auf ihre Mädels ist: „Ich denke es ist wichtig, dass sich junge Menschen engagieren.“ Limberger hat so etwa auch eigene Kinderbücher veröffentlicht. Auch sie thematisieren wichtige Themen, wie etwa den Umweltschutz.

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Mit Musik geht es leichter

Transportvehikel für die Botschaften, die in kinderleichter Art und Weise Mut machende und bewegende Themen ansprechen, stammen aus der Feder von Marco Gässler. Die Musik, so sagt er, biete einen emotionalen Zugang zu den Kindern und Jugendlichen, vor denen man meistens auftrete. Das Motto der Band lautet dabei: Eine Generation auf gemeinsamer Mission. „Wir glauben einfach daran, dass jeder einzelne etwas bewegen kann“, erklärt Angelina. „Und deshalb starten wir regelmäßig kleine Aktionen.“

Begleitet von einem Dokumentarfilmteam lernen Angelina und Rosalie die Kinder des Ketermaya Camps im Libanon kennen.
Begleitet von einem Dokumentarfilmteam lernen Angelina und Rosalie die Kinder des Ketermaya Camps im Libanon kennen. | Bild: Rainer Jörger

Im Libanon

Allerdings auch größere. Wie etwa der Einsatz im Libanon. Dort waren die Schwestern gemeinsam mit ihrer Mutter und Marco Gässler. „Eine aufregende und emotionale Erfahrung“, beschreibt Angelina. Darauf aufmerksam geworden waren sie durch zwei syrische Flüchtlingsmädchen, Nejmeh und Baara, die im Camp andere Kinder unterrichten. Bei einer Konzerttour haben Angelina und Rosalie Spenden gesammelt, um den Einsatz der Mädchen zu unterstützen. Außer dem Geld brachten sie Briefe und Zeichnungen von Kindern aus der Region, die Mut machen sollten.

Rosalie (links) und Angelina Limberger (hinten) aus Donaueschingen treffen auf die syrischen Mädchen Nejmeh (vorne links) und Baara (rechts), die in einem Flüchtlingslager im Libanon Unterricht für jüngere Kinder anbieten.
Rosalie (links) und Angelina Limberger (hinten) aus Donaueschingen treffen auf die syrischen Mädchen Nejmeh (vorne links) und Baara (rechts), die in einem Flüchtlingslager im Libanon Unterricht für jüngere Kinder anbieten. | Bild: Marco Gaessler