Das Jahr 2020 war mit den Herausforderungen im Zusammenhang mit der Pandemie verbunden, das betraf auch die Ortschaft Neudingen. Was passierte im vergangenen Jahr? Der Ortsvorsteher Klaus Münzer lässt die vergangenen Monate Revue passieren und blickt auf die Projekte zurück.

Vor allem an Veranstaltungen mangelte es

„Alles in allem hat das Jahr 2020 uns viel abverlangt“, sagt Münzer. Er spreche von den geplanten Veranstaltungen der Neudinger Vereine und Organisationen, die aufgrund der verfügten Einschränkungen nicht stattfinden konnten.

Vereine sagen ihre Jubiläen ab

So musste der Landfrauenverein den Jubiläumsabend zum 50-jährigen Bestehen absagen, auch das Volksradfahren des Radsportvereins sei ausgefallen, ebenso wie das Bayrische Wochenende der Musikkapelle und der Weihnachtsbasar mit Weihnachtsbaumverkäufen von DRK und Landfrauenverein. Ebenso bedauerlich seien der Verzicht auf die gemeinsame Weihnachtsfeier von Musikkapelle und Radsportverein mit Theateraufführung gewesen, führt der Ortsvorsteher an.

Rathausplatz fertig gestellt

Die Renovierung der Gnadentalkapelle habe im Spätherbst begonnen, sagt Münzer. Außerdem wurden 2020 auch die Umbauarbeiten des Rathausplatzes fertiggestellt. „Das Projekt kostete 400.000 Euro und es wurden 120.000 Euro durch den Fördertopf Entwicklung ländlicher Raum beigesteuert.“ Es sei eine Einweihungsfeier im Mai 2020 geplant gewesen, corona-bedingt musste diese leider abgesagt werden. Auf dem Friedhof sei die Grünanlage der Baumgräber fertiggestellt worden. Mehrere Straßen, wie oberhalb des Gnadentalhofes sowie im Gewann Mattackers, seien erneuert worden. Das Neudinger Fischwasser sei wiederum für zwölf Jahre an die Anglergesellschaft Villingen verpachtet worden, sagt er.

Mehrzweckhalle bekommt neues Geschirr

Der Landfrauenverein habe sich über die Neuanschaffung von fünf Tischen und 30 Stühlen freuen können. „Die Mehrzweckhalle wurde mit neuem Geschirr und Besteck ausgestattet“, ergänzt der Ortsvorsteher. Für Vereinszwecke zur Lagerung von Vereinsinventar sei auch im Dreschschuppen eine zweite Ebene eingebaut worden, sodass jeder Verein genügend Lagerkapazitäten nutzen könne.

Neues Baugebiet kann erschlossen werden

In der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung des Jahres wurde der Planentwurf des neuen Baugebiets Weiherbrünnele gebilligt, sagt Münzer. Im Mai 2021 werde der Bebauungsplan Rechtskraft erlangen, dann könne man mit der Erschließung beginnen. Es sei an der Zeit: „Die bauwilligen Bürger erwarten das Projekt schon sehnsüchtig“, schmunzelt er.

„Wir hoffen, dass die Einschränkungen nicht mehr allzu lange dauern werden und die Vereine 2021 mit ihren Veranstaltungen das kulturelle Leben wieder neu beleben und bereichern können“, sagt Münzer.