Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ist der Kirchplatz in Heidenhofen nun fertig. Er wurde mit einem verkehrsberuhigten Bereich, neuen Sitzmöglichkeiten unter einem der ältesten Bäume des Schwarzwald-Baar-Kreises und einem barrierefreien Zugang zur Kirche neu gestaltet.

„Ein wahres Schmuckstück“

„Heidenhofens neue Mitte ist ein wahres Schmuckstück geworden. Ich freue mich, dass wir den Kirchplatz nun symbolisch allen Bürgern Heidenhofens sowie den Besuchern überreichen dürfen“, erklärte Oberbürgermeister Erik Pauly laut Pressemitteilung der Gemeinde.

Auch Heidenhofens Ortsvorsteher Reinhard Merkle zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Nach so langer Planung der vielen Details sind wir hier in Heidenhofen sehr glücklich. Es ist alles noch viel besser und schöner geworden als geplant. Sobald es wieder möglich ist, wollen wir unseren neuen Kirchplatz gemeinsam einweihen und feiern.“

Konzept aus dem Jahr 2016

Die Bauzeit war zunächst auf drei Monate angesetzt, die erste bauausführende Firma musste jedoch aus Kapazitätsgründen aussteigen. Aufgrund der Neuvergabe verzögerten sich die Arbeiten und konnten Mitte November fortgesetzt werden. Mit den Baumaßnahmen wurde ein Entwicklungskonzept umgesetzt, das bereits 2016 vom Büro planbaar in Abstimmung mit dem Ortschaftsrat und der Bevölkerung erarbeitet worden war.

Das könnte Sie auch interessieren

Landschaftsarchitekt Marius Weisshaupt entwickelte unter anderem die Idee weiter, die Kirchenmauer im Bereich der knapp 400 Jahre alten Linde zu öffnen und den Baum freizustellen.

Ein weiteres zentrales Anliegen sei die Verkehrsberuhigung in der Kreuzstraße gewesen, heißt es in der Mitteilung. Diese wurde durch die Verringerung der Fahrbahnbreite des Kreuzungsbereichs Rathausstraße/Vogtstraße/Kreuzstraße umgesetzt. Die Fläche wurde außerdem gepflastert und markiert dadurch den neuen Dorfmittelpunkt. In Kürze sollen hier weitere Bäume gepflanzt werden.

410.000 Euro für Neugestaltung

Die Kosten für die Neugestaltung des Platzes belaufen sich auf rund 410.000 Euro. Das Land bezuschusste die Maßnahme mit 119.400 Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Die Erzdiözese Freiburg beteiligte sich mit 4000 Euro.