Die große Baustelle auf der Karlstraße, die seit drei Wochen den Verkehr zwischen Schulstraße und Werderstraße außer Kraft setzt, kommt im angekündigten Tempo voran. Den Fertigstellungstermin bis Juni werde man wohl einhalten können, sagte auf Anfrage Jennifer Schwörer, stellvertretende Pressesprecherin der Stadt Donaueschingen. Aus heutiger Sicht sollte es keine Verzögerung geben.

Pflaster und Asphalt entsorgt

Bisher wurden die Kopflöcher ausgehoben, über die der Umschluss der Wasserleitung verlaufen wird. Ausgebaut wurde ein Teil der Straßenkoffer genannten Auflageschicht, das Straßenpflaster und der Asphalt. Pflaster und Asphalt wurden fachgerecht entsorgt. Momentan wird der Graben für die Wasserleitung ausgehoben und die Wasserleitung verlegt, danach wird der Graben bis zur Oberkante verfüllt.

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Die Werderstraße ist aufgrund des Umschließens der Wasserleitungen nach wie vor gesperrt. Die Schulstraße ist nach der Schließung der Kopflöcher nun wieder für drei bis fünf Wochen für den Verkehr freigegeben. Danach muss sie in diesem Bereich für weitere Arbeiten wieder gesperrt werden.

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Die mit der Baustelle verbundenen Einschränkungen hätten bisher noch keine negativen Rückmeldungen erzeugt, so die Stadtsprecherin: weder von Bürgern noch von Geschäftsinhabern. Auch die Umleitungen funktionierten wie geplant.

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Geduldig zeigt sich das Gewerbe. Für die Geschäftsinhaber seien die Baustellen natürlich nicht gerade förderlich, sagte der Ko-Vorsitzende des Donaueschinger Gewerbevereins Gerhard Werb auf Anfrage. Große Einbußen trügen sie durch die Baustelle und ihre Auswirkungen allerdings auch nicht davon, denn wegen Corona sei sowieso alles durcheinander, so Werb weiter.

Neues Pflaster, neue Hausanschlüsse

Im Baustellenbereich bekommt die Karlstraße einen neuen Belag mit Asphaltierungen und Granitpflastern. Zuvor werden die Wasserleitung und Hausanschlüsse erneuert sowie ein Glasfaser-Leerrohr eingebracht.