Die Mitgliederversammlung der Donaueschinger FDP hätte eigentlich schon im November stattfinden sollen – was wegen Corona nicht möglich war. Niko Reith, FDP-Chef und Direktkandidat für die Landtagswahl 2021 im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen, hat nun in einer Pressemeldung bekannt gegeben: „Der Vorstand des Stadtverbandes der FDP hat sich entschieden, die ordentliche Mitgliederversammlung 2020 ins Jahr 2021 zu verschieben.“

Die rechtliche Grundlage dafür bildet das im November in Kraft getretene Covid-19-Maßnahmen-Gesetz. Es erlaubt den Parteien in Ausnahmesituationen von ihren Satzungsbestimmungen abzuweichen, wenn Versammlungen nicht fristgerecht durchführbar sind. Reith erklärte weiter, die FPD wolle in Zeiten, in denen private Treffen massiv eingeschränkt werden, keine Sonderstellung durch eine Präsenzveranstaltung einnehmen, sondern „Verantwortung übernehmen und ein Zeichen setzen.“

Ein gutes Jahr für die FDP

Die FDP hätte die Mitgliederversammlung gerne turnusgemäß durchgeführt, zumal es für die Freien Demokraten in Donaueschingen ein gutes Jahr gewesen sei: Reith konnte sich bei der Nominierung zur Landtagswahl gegen den Kandidaten aus Tuttlingen durchsetzen und ist damit Direktkandidat für die Wahl.

Freuen können sich die Liberalen auch über einen starken Zuwachs. Die FDP Donaueschingen zählt aktuell 97 Mitglieder. Auf Nachfrage hat Reith bestätigt, dass im Vorstand kein Wechsel an der Spitze geplant war, und so ist auch für 2021 von wenigen Änderungen im Vorstands-Team auszugehen.