Manfred Kuch starb, wie jetzt erst bekannt wurde, bereits am 16. November im Alter von 82 Jahren. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt.

Eine Schule wird zur Lebensaufgabe

Der Verstorbene stammte aus Mannheim. Nach dem Studium der Sonderpädagogik trat er in Donaueschingen 1967 seine erste Stelle als Sonderschullehrer an der Heinrich-Feurstein-Schule an. Diese Schule bis zur Förderschule zu entwickeln, war seine Lebenaufgabe.

Optimistisches Weltbild

Dabei waren sein wohl optimistisches Welt- und Menschenbild sowie seine natürliche persönliche Autorität, wie es damalige Oberbürgermeister Bernhard Everke bei der Verabschiedung Manfred Kuchs 2002 nach 35 Jahren im Schuldienst ausdrückte, verantwortlich dafür, dass Kuch auf ein befriedigendes Berufsleben zurückblicken konnte.

Ein Tenor im Kirchenchor

Über das Pädagogische hinaus engagierte sich Kuch auch in Kirche und Gesellschaft. Mit seiner Tenorstimme stützte er den Kirchenchor St. Johann ebenso wie die Capella musicale.

Der poetischen Begabung des Pädagogen begegneten seine Mitsänger im Kirchenchor früh. Als Nikolaus verteilte er Lob und Tadel in Versen. In den gut verkauften Bändchen „Menschen(s)kinder“ trugen Kuchs literarischen Beiträge zur Renovierung der Stadtkirche St. Johann bei.