Im Idealfall gelingt es, den Wasseranteil des gemähten Grases innerhalb kurzer Zeit auf unter 15 Prozent zu senken – ohne Qualitätsverlust beim Heu. Den ersten Maschineneinsatz bei der Heuernte übernimmt das Mähwerk. Es muss so eingestellt sein, dass dieses sauber über den Boden gleitet. Bei der richtigen Einstellung wird vermieden, dass Sand und Erde aufgewühlt werden, und dass eine stabile Grasnarbe als lockere Unterlage für das Schnittgut eine gute Durchlüftung und somit eine zügige Trocknung ermöglicht.

Die sogenannte Mahd wird breitflächig oder als Schwade abgelegt. Damit das Gras gleichmäßig und schnell trocknet, wird es mit einem gezogenen oder getragenen Kreiselzettwender mehrfach auf dem Boden gewendet. Im Anschluss wird es zu Ballen gepresst und dient dann als Futter für Rinder, Kühe und Pferde.