Die Gestaltung der Advents- und Weihnachtsgottesdienste, der Haushaltsbeschluss und Informationen aus dem Stiftungsrat waren Themen, die die Mitglieder des Pfarrgemeinderates (PGR) der katholischen Seelsorgeeinheit Donaueschingen in der letzten Sitzung des Jahres beschäftigt haben.

Vertreter der acht Pfarreien stellten ihre Pläne für die Gestaltung der Advents- und Weihnachtstage vor, vorausgesetzt es gibt keine weiteren Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie. Die wenigen möglichen Angebote sind von zahlreichen Absagen überlagert.

Viele Absagen im Advent

Nicht möglich ist das Adventslieder-Singen nach den Gottesdiensten in St. Marien. In Aufen verbietet das Abstandsgebot die traditionellen Adventsfenster. Auch die gemeinsamen Frühstücke nach den Rorate-Messen und „lebend Advent“ in Pfohren sind abgesagt.

In Wolterdingen gab es laut Tobias Ringwald ein Hygienekonzept für die Adventsfenster. Nachdem das Ordnungsamt der Stadt sich aber kritisch geäußert habe, gibt es nun eine virtuelle Lösung.

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Auch in Donaueschingen laufen die Vorbereitungen für die geplanten Veranstaltungen unter Vorbehalt, so Pfarrer Erich Loks. Für Heiligabend sind drei Gottesdienste vorgesehen: um 15 Uhr für die Kinder und um 22 Uhr in St. Johann. Da für den Open-Air-Gottesdienst um 17 Uhr auf dem Platz vor dem Schloss mehr als die erlaubten hundert Besucher erwartet werden, ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Und weil auch das beliebte Kinder-Krippenspiel nicht möglich ist, plant Gemeindereferentin Uschi Kohler ein Mitmach-Spiel.

Bei allen Veranstaltungen gelten die gegebenen Vorsichtsmaßnahmen, nach denen auch draußen kein gemeinsames Singen möglich ist. Weitere Informationen sowie ein Adventskalender, den das Seelsorgeteam erstellt hat, finden sich auf der Internetseite der Seelsorgeeinheit unter www.kath-donaueschingen.de.

Doppelhaushalt verabschiedet

Einstimmig wurde der laufende Doppelhaushalt verabschiedet. Die Erträge belaufen sich 2020 auf 5.858.008 Euro und 2021 auf 3.747.660 Euro, die Aufwendungen werden für 2020 auf 6.086.598 Euro und für 2021 auf 3.780.239 Euro kalkuliert.

Im Blick auf die hohen Unterhaltungskosten für die Liegenschaften der Seelsorgeeinheit sowie rückläufige Mitgliederzahlen und Kirchensteuern mahnten die PGR-Mitglieder Conny Jumpertz-Schwab und Markus Eisele zu überlegen, „was in Zukunft machbar ist“, wohin man sich als Pfarrgemeinde entwickeln wolle und welche Gebäude erhalten werden könnten.

Damit der Pfarrgemeinderat künftig auch digital tagen kann, soll das Marienhaus mit Wlan ausgestattet werden. Anfang Januar, so die PGR-Vorsitzende Marga Konn, wird darüber informiert, ob und wie Online-Sitzungen durchgeführt werden.