Die DRK-Rettungshundestaffel hat bei einer Aktion im Ferienprogramm Kindern gezeigt, wie in der Staffel gearbeitet wird. Und natürlich auch, wie die Hunde arbeiten. Die Vorbereitung und Planung für die Aktion „Rettungshunde ganz nah erleben“ waren aufgrund der Corona- Regelungen etwas komplizierter, wie das DRK in einer Pressemitteilung schreibt. Denn es galt, die bekannte Aktion so zu modifizieren, dass Corona-Sicherheitsabstände möglich sein würden.

Neue Spiele mit Abstandsmöglichkeit, aber dennoch Spaß und Bezug zu der Staffel – dies waren die Vorgaben für die Organisation in der Kleingruppe Ferienprogramm, die die Aktion entwickelte. Zu Beginn gab es eine Vorstellungsrunde und das Thema Umgang mit dem Hund.

Auch Geschicklichkeits-Ballspiele gehören beim Feienprogramm mit der DRK-Rettungshundestaffel dazu.
Auch Geschicklichkeits-Ballspiele gehören beim Feienprogramm mit der DRK-Rettungshundestaffel dazu. | Bild: Rettungshundestaffel Donaueschingen

Das Spiel „Ob Ihr wirklich richtig steht – seht ihr, wenn der Hund angeht“ zeigte den Kindern, dass auch die Hunde Stofftiere lieben. Jetzt holte jedes Kind sein Stofftier und ging zur Station: Erste Hilfe am Hund – oder, um die Abstandsregeln einzuhalten, in Corona-Zeiten Erste Hilfe am Stofftier. An der nächsten Station wurden der Einsatzbus und der Einsatzrucksack vorgestellt. Zur Auflockerung gab es das Spiel „Ball über die Bank“.

Übungsaufgaben für die Suchhunde

Jetzt durften endlich die Hunde zeigen, was sie können. Mit einer kleinen Suche forderten die Flächensuchhunde die Kinder heraus. Die Gruppe stoppte die Zeit, wie lange ein Hund für die Suche einer versteckten Person benötigt. Die Kinder versuchten, die Zeit bei einer eigenen Suche zu unterbieten – und bekamen wie die Hunde auch eine Bestätigung.

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Um in alle Tätigkeitsgebiete eines Rettungshundeführers hineinzuschnuppern, fehlte den Kindern nur noch die Funkausbildung. Für diese gab zwei Gruppen. Gruppe eins hatte ein Legomännchen gebaut und musste dieses über Funk der Gruppe zwei beschreiben. Gruppe zwei hatte die gleichen Legosteine und baute das Männchen nach.

Am Ende wurde das Ergebnis mit dem Original verglichen. Acht Kinder vormittags und fünf Kinder nachmittags plus die Kinder der in der Staffel aktiven Rotkreuzler hatten viel Spaß.