Die am Sonntag, 16. August, geplante Demonstration „Donaueschingen ist offen und bunt“ findet statt. Das betont Organisator Jens Reinbolz ganz unabhängig von der Terminplanung der Jungen Alternative Baden-Württemberg. Laut einer Mitteilung des Landesvorsitzenden der AfD-Nachwuchsorganisation, Jochen Lobstedt, sei der Jungen Alternativen vom Wirt des Donaueschinger Lokals der Veranstaltungsraum abgesagt worden, in dem am Sonntag eine Veranstaltung stattfinden sollte. Eingeladen war der inzwischen aus der Partei ausgeschlossene AfD-Rechtsaußen Andreas Kalbitz. Eine Ersatzlokalität habe man nicht finden können, so Lobstedt weiter.

Ein Ansatz ohne Konfrontation

Schon in der bisherigen Ausrichtung des Demonstrationszuges, der vom Rathausplatz an die Donauhallen führen sollte, habe man Präsenz zeigen und ein über Parteigrenzen hinaus wirkendes Zeichen für Weltoffenheit und gegen rechtes Gedankengut setzen wollen, so der SPD-Gemeinderat und Ortsvereinsvorsitzende. Dieser Ansatz bleibt und lässt sich ohne eine konfrontative Ausgangssituation am Sonntag noch besser umsetzen.

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„Wir wollen mit der Demo auf die Bevölkerung zugehen und keineswegs die Gastronomie stören“, betont Reinbolz. Deshalb führt der Demonstrationszug vom Rathaus über die Karlstraße, an Stadtkirche und Musikschule vorbei bis zum Lammplatz. „Hätten wir den Abschluss auf dem Hengstlerplatz gemacht, hätten wir dort den Gastromen im Außenbereich Platz weggenommen“, begründet Reinbolz die Streckenfolge.

Ordner werden den Zug begleiten

Um bei einer Demo unter Corona-Bedingungen Abstandsregeln zu gewährleisten, werden Ordner den Zug begleiten. Deshalb bittet der Organisator die Teilnehmer, ihm unter jens@reinbolz.de eine kurze E-Mail zu schicken. Rund 80 Zusagen lägen bereits vor, einige spontane weitere Interessierte dürften am Sonntag hinzu kommen.

Die Teilnehmer treffen sich am Sonntag um 12 Uhr, auf dem Rathausplatz. Die Demonstration soll gegen 13.30 Uhr auf dem Lammplatz ihr Ende finden.