Die Mitarbeiter der Sick AG staunten auf dem Weg in die Mittagspause nicht schlecht. Gleich zwei Kräne waren am Donnerstag auf der Baustelle für das neue Parkhaus in Betrieb: ein Mobilkran und ein Turmdrehkran. Letzterer soll auf der Baustelle dauerhaft im Einsatz sein.

„Auf zahlreichen Tiefladern wurden die Teile eines sehr großen Turmdrehkrans angeliefert. Mithilfe eines Mobilkrans wurden diese Teile auf dem vorbereiteten Kranfundament zusammengesetzt“, sagt Markus Mucha. Er ist Head of Operations & Facility Management bei der Sick AG und zuständig für den Standort Donaueschingen. Der Kran wird für den Bau eines Parkhauses benötigt.

Von Vorteil: Die Baustelle am Südsternkreisel hat den Verkehr in der Dürrheimer Straße ohnehin eingeschränkt. Verkehrsbehinderungen gab es daher kaum. „Die Sperrung des Kreisels war bei der Anlieferung des Krans bestimmt eine kleine Hilfe. Insgesamt waren die Behinderungen durch die Anlieferung nur von sehr kurzer Dauer und bezogen sich eher auf die Industriestraße“, berichtet Mucha.

Der Kranarm liegt hier noch auf dem Boden. Er muss angehoben und am Kran montiert werden.
Der Kranarm liegt hier noch auf dem Boden. Er muss angehoben und am Kran montiert werden. | Bild: Katharina Schaub

Stück für Stück wurde der Turmdrehkrans aufgebaut. „Der Autokran wird nur zur Montage und später zu Demontage des großen Turmdrehkrans benötigt“, so Mucha.

Video: Katharina Schaub

Das Parkhaus, für dessen Bau der Kran benötigt wird, soll laut Unternehmen mit 260 Stellplätzen auf drei Ebenen haben. Die oberste Ebene soll überdacht werden, um darauf eine 160 Kilowatt-Stunden Photovoltaikanlage zu installieren. Diese soll die geplanten Ladestationen für Elektrofahrzeuge – 24 Stück sind eingeplant – versorgen.

Im Zuge des Neubaus wird auch die Zufahrt zum Parkhaus neu gestaltet. Es wird in Zukunft vom Werksgelände getrennt sein. Das fertige Parkhaus soll außerdem an allen vier Seiten offen sein und begrünt werden.

Das ist der aktuelle Stand

„Beim Bau unseres Parkhauses ist die Baugrube ausgehoben, die Gründungsmaßnahmen abgeschlossen und die Fundamente erstellt“, so Mucha. Jetzt soll das Bauwerk in die Höhe wachsen.

„Als Nächstes erfolgt die Montage des Stahlbaus, der Betonfertigelemente sowie des Treppenhauses mit Aufzugschacht“, erklärt Mucha. In dem Parkhaus sollen bereits im Herbst Auto stehen können. „Im November wird das Parkhaus fertiggestellt sein“, so Mucha. Dann rückt auch der Mobilkran noch mal an, diesmal zum Abbau.

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