Freude bei der Freiwilligen Feuerwehr Hüfingen: Den Einsatzkräften wurde vom Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verband (BGV) eine neue Tragkraftspritze im Wert von rund 12.000 Euro übergeben. Und diese kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn die Vorgängerin gab erst Mitte Februar den Geist auf.

„Da war die neue Tragkraftspritze jedoch vom BGV bereits zugesagt, es muss wohl so etwas wie Schicksal gewesen sein“, freute sich das Hüfinger Stadtoberhaupt Michael Kollmeier. Ebenfalls erfreulich für die Stadt Hüfingen war, dass es die Tragkraftspritze zum Nulltarif gab, denn es war eine Spende. „Der BGV verpflichtet sich schon in seiner Satzung, Maßnahmen der Schadenverhütung zum Wohle der Allgemeinheit durchzuführen. Dem kommen wir mit viel Engagement nach, denn im Rahmen der sogenannten aktiven Schadenverhütung unterstützen wir die Arbeit der Feuerwehren in Baden jährlich mit bis zu 500.000 Euro“, führt Edgar Bohn, Vorsitzender des Vorstands der BGV, aus.

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Die Tragkraftspritze zählt zur Grundausstattung jeder Feuerwehreinheit. Mit der leistungsstarken Pumpe wird Löschwasser über weite Strecken zum Brandort befördert. Deshalb ist die Tragkraftspritze leicht, vier Feuerwehrleute reichen aus, um sie auch durch unwegsames Gelände zu tragen. Mit wenigen Handgriffen ist die Maschine einsatzbereit. Schon im Jahr 2013 stand eine Tragkraftspitze auf dem Wunschzettel der Feuerwehr. „Doch bei 400 Kommunen die wir betreuen, müssen wir schauen, dass jede mal zum Zug kommt“, so Jörg Baumann, Bezirksdirektor der BGV, der ebenfalls bei der Übergabe vor Ort war. Kollmeier betonte, dass Wehren und BGV gleichermaßen profitieren. „Wenn die Feuerwehren gut ausgestattet sind, können sie im Katastrophenfall schnell und professionell eingreifen, was am Ende der BGV wieder Kosten in der Schadensregulierung einspart“. Das neue Aggregat pumpt 1.500 Liter pro Minute an den jeweiligen Einsatzort, das Vorgängermodell nur 800 Liter.