In den Diskussionen um die Haushaltsmittelanmeldungen für die kommenden Jahre haben sich im Ortschaftsrat Pfohren drei Projekte als vordringlich herauskristallisiert: der Neubau des Feuerwehrgerätehauses, die Erschließung eines Neubaugebietes in der südlichen Geisinger Straße und der mit einer Machbarkeitsstudie verbundene Bau eines Geh- und Radwegs entlang der Hüfinger Straße.

Doch neben diesen kostenintensiven Anmeldungen gibt es noch diverse weitere Wünsche, die den Ortschaftsräten unter den Nägeln brennen und für die sie auf städtische Unterstützung hoffen. So erstreckt sich die Wunschliste von der Installation von sieben Hundetoiletten mit Beutelspendern in und um Pfohren bis zur Fortsetzung der Sanierungsarbeiten in der Grundschule oder im Kindergarten. Die Teilsanierung des Gehwegs in der Gartenstraße und die Befestigung des Parkplatzes beim FC-Sportgelände finden sich darauf genauso wie der Wunsch nach einer WLAN-Versorgung für die Mehrzweckhalle oder das Schulgebäude. Zudem gilt die Einmündung von der Geisinger Straße auf den landwirtschaftlichen Weg in Richtung Leimgrabenhof als dringend sanierungsbedürftig.

Ortsvorsteher Gerhard Feucht erklärte, dass eine Sanierung der Mehrzweckhalle ohne eine von Vereinen, Nutzern und Fachplanern erstellte Bedarfsanalyse mit konkretem Konzept und Finanzkalkulation im Gemeinderat keine Zustimmung erhalte. Ein anderes Projekt, das den Rat umtreibt: Die Sanierung des landwirtschaftlichen Hauptwegs vom Unterhölzer Wald in Richtung Immenhöfe gilt als vordringlich, damit er weiterhin gefahrenlos befahren werden kann.

Feucht informierte über das geplante „Betreute Wohnangebot“ in der Wiesenstraße, das ins Stocken geraten ist, weil der Betreiber sich vor drei Wochen unerwartet aus dem Projekt zurückgezogen hatte. Gespräche mit neuen Kooperationspartnern laufen, gelten aber als noch nicht spruchreif.