Kein Herbstfest, keine Musiknacht und kein Schwarzwaldzauber: Der Donaueschinger Veranstaltungskalender ist bis zum Jahresende ziemlich leergefegt. Aber im Gegensatz zu vielen beliebten Ereignissen scheinen ausgerechnet die Musiktage corona-resistent zu sein, denn sie finden vom 15. bis zum 20. Oktober statt. „Es wird natürlich eine kleinere Öffentlichkeit geben, aber wir können Konzerte veranstalten“, sagt Musiktage-Chef Björn Gottstein und fügt hinzu: „Wir sind zuversichtlich, dass wir das Meiste, was wir vorhaben, auch umsetzen können.“

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Allerdings gibt es doch gewisse Programmänderungen. Große Orchesterkonzerte, bei denen viele Musiker und eine große Bühne geplant waren, wird es nicht geben, da aufgrund der Hygienevorschriften kaum noch Platz für die Zuschauer gewesen wäre. Und erstmals wird das Abschlusskonzert nicht in Donaueschingen stattfinden, sondern es wird einfach nur per Stream im Internet übertragen. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ensemble im Oktober aus den USA einreisen wird können.“

Die Klanginstallationen wird es auch geben

Und es wurde auch viel Rahmenprogramm abgesagt: So gibt es beispielsweise keine Notenausstellung und keine Kommodengespräche. „Worauf man allerdings wirklich nicht verzichten kann und soll, das ist die Klangkunst“, sagt Gottstein. Schließlich sei das auch der Punkt, an dem die Donaueschinger, die sich keine Karten für die Konzerte kaufen, mit der Neuen Musik in Berührung kommen.

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Fortgeführt werden auch die Planungen für dauerhafte Musiktage-Spuren in der Stadt. Bis zum 100. Geburtstag der Musiktage, der 2021 gefeiert werden soll, soll es drei ganzjährige Klanginstallationen geben. Ganz so einfach ist es aber nicht: „Eine Klanginstallation haben wir ja schon und an den Donauhallen haben wir die optimale Lösung. Aber es hat auch fünf Jahre gedauert, bis sie realisiert war.“ Ziel sei es allerdings weiterhin, 2021 „drei feste Klanginstallationen„ zu haben, „sodass es hier einen kleinen Parcours gibt“.

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