Mit einem Bündel von guten Maßnahmen „kam Heidenhofen 2019 wieder ganz gut weg“, resümierte Ortsvorsteher Reinhard Merkle zu Beginn der ersten Ortschaftsratssitzung im neuen Jahr. Die beiden großen Maßnahmen, die Erweiterung des Baugebietes und die Sanierung des Kirchplatzes mussten jedoch auf 2020 verschoben werden.

Kleine Ortschaft wächst

Die kleine, vor allem durch das Backhieslifest bekannte Ostbaar-Ortschaft wächst, und zwar inzwischen auf 265 Einwohner. Der Grund sind Neubauten, entstandene Mietwohnungen und Zuzüge. Derzeit aber gibt es keine freien Bauplätze mehr.

Erweiterung soll noch dieses Jahr starten

Darum hofft man, dass mit den Baumaßnahmen zur Erweiterung des Baugebietes Alpenblick mit acht neuen Bauplätzen bis Mitte November begonnen werden kann. Die Submission ist mit mehreren Anbietern gelaufen und die Angebote halten sich offensichtlich im Kostenrahmen.

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Hoffen auf positiven Zuschuss-Bescheid

Auch die Neugestaltung des Kirchplatzes war für 2019 vorgesehen: Verengung, Begrünung der auf die Pfarrkirche zulaufenden Straßen, Verkehrsberuhigung und um die 400 Jahre alte Linde herum ein barrierefreier Zugang zum Friedhof und zur Kirche. In der Planungsphase gab es große Kostensteigerungen, inzwischen auf rund 350 000 Euro. Das Dorfentwicklungsprojekt ist genehmigt, hängt aber von der Verfügbarkeit der Mittel aus dem ELR-Fördertopf (Entwicklung Ländlicher Raum) ab. Jetzt hofft man, dass bald positiv für Heidenhofen entschieden wird.

Schinkenessen im Backhiesli: Auch der neu gewählte Heidenhofener Ortschaftsrat mit (von rechts) Julia Romer-Friedrich, Ralf Rösch, Ortsvorsteher Reinhard Merkle, Petra Höfler, Alfons Reichmann und Armin Bürk pflegt diese schöne Tradition mit Oberbürgermeister Erik Pauly weiter.
Schinkenessen im Backhiesli: Auch der neu gewählte Heidenhofener Ortschaftsrat mit (von rechts) Julia Romer-Friedrich, Ralf Rösch, Ortsvorsteher Reinhard Merkle, Petra Höfler, Alfons Reichmann und Armin Bürk pflegt diese schöne Tradition mit Oberbürgermeister Erik Pauly weiter. | Bild: Elisabeth Winkelmann-Klingsporn
  • Kleine Baumaßnahmen erledigt: Zufrieden zeigt man sich im Ortschaftsrat, dass mehrere kleine Baumaßnahmen wie Sanierungen am Gemeinschaftshaus, ein frischer Anstrich für die Aussegnungshalle, weitere Pflanzungen am Übriggraben und die Anlage eines Gehweges nach Aasen zur Sicherheit der Schulkinder, erledigt werden konnten. Im Ortskern werden zwei Baulücken aufgefüllt.
  • Schäden im Wald: Dem Heidenhofener Wald hat die Hitze zugesetzt. Der Borkenkäferbefall hat 200 Festmeter gekostet. Mittlerweile wurden ein paar hundert Fichten nachgepflanzt. Revierförster Fünfgeld zeigt sich im Blick auf den Wildverbiss mit den Abschusszahlen zufrieden.
  • Neue Jugendfeuerwehr: Für Neues ist man in der überschaubaren Ortschaft immer gut. Katharina Hirt, die erste junge Frau in der Heidenhofener Feuerwehr, hat zusammen mit Daniel Breuer eine Jugendfeuerwehr gegründet. Eingeladen zum Mitmachen sind alle interessierten Jugendlichen aus Heidenhofen und Aasen.

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