Zukunftsprojekte der beiden Städte Donaueschingen und Saverne wurden bei der Sitzung des Partnerschaftskomitees im Saverner Rathaus vorgestellt. In Saverne steht die attraktive Neugestaltung der Innenstadt mit Sanierung alter Gebäude im Vordergrund. Saverne wurde aus 220 Städten für dieses Projekt ausgewählt und erhält finanzielle Fördermittel, um das Stadtzentrum zum Leben zu erwecken.

Des Weiteren stehen im Sommer im Schlosspark ein geschichtliches Spektakel mit über 100 Akteuren an, das in drei Sprachen aufgeführt wird, sowie das zehnte Bierfest im August. Hier haben sich die Saverner zum Ziel gesetzt, in naher Zukunft das größte Bierfest Frankreichs zu veranstalten.

Oberbürgermeister Pauly sprach von Donaueschingens Zukunftsprojekten wie den Baumaßnahmen im Konversionsareal, in dem unter anderem Wohnungen sowie eine neue Realschule für 30 Millionen Euro entstehen werden. Auch die Innenstadt Donaueschingens soll attraktiver werden. Des Weiteren präsentierten zwei Schüler des Saverner Gymnasiums ein neues Projekt, das mit dem Fürstenberg-Gymnasium entstand und den Schüleraustausch zwischen den Städten wieder zum Leben erwecken soll.

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Wackeswäj erinnert an Saverne-Affäre

Nach der Sitzung wurde gemeinsam ein neu geschaffener Rundweg „Wackeswäj“ eingeweiht, der an die Saverne-Affäre erinnert. Ein deutscher Leutnant hatte kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs im damals deutschen Elsaß die französische Bevölkerung beleidigt, was zu heftigen Protesten führte. Die Franzosen wurden damals von den Deutschen abfällig Wackes genannt.