Die noch recht junge Wolterdinger Landjugendgruppe macht immer wieder angenehm auf sich aufmerksam. Zum einen waren die 35 Mitglieder schon seit Mitte August fleißig gewesen, um viele Umzugsschilder zum Thema „Verbraucher zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ anzufertigen. Diese haben sie beim Umzug in Mundelfingen, beim Kreiserntedankfest, präsentiert. Doch dies ist keine billige Angelegenheit. Für die 14 Schilder fielen alleine schon Materialkosten von ungefähr 500 Euro an. Umso mehr freuen sich die Mitglieder, dass sie auch Spenden erhalten.

Zum anderen betätigten sie sich jüngst auch als gute Geister. Viel hat Ortsvorsteher Reinhard Müller in seiner Amtszeit auf den Weg gebracht. So unterstützte er auch die jungen Leute, wo er nur konnte, und verhalf ihnen ebenfalls zu einer Unterkunft, in der sie sich zu den Gruppenabenden treffen können. Als Dank erfüllten sie nun Müllers Wunsch, an seiner Verabschiedung die Bewirtung samt Bedienung in ihrer flotten Tracht zu übernehmen, was sie natürlich auch gut, fast wie gelernt, und gerne taten.

Den Sommer über prägten Unternehmungen wie der Besuch eines Kletterparks oder gemeinsames Grillen und Wandern die Gruppenzusammenkünfte. Nun finden wieder regelmäßige Treffen statt. Sei es für Spieleabende, Eisessen oder auch Kegeln, oder zum Diskutieren. Die Gruppenabende finden dienstags oder freitags ab 20 Uhr im Raum neben dem Feuerwehrgerätehaus statt. Neue Mitglieder ab 14 Jahren sind willkommen.

Doch jetzt blicken die Jungen schon in Richtung fünfte Jahreszeit. Ziemlich zügig soll mit den Vorbereitungen für den Fasnetball am 11. Januar begonnen werden. Ausrichter sind die Wolterdinger, sagt Andreas Müller. Das heißt, die Dekoration muss vorbereitet werden. Als Motto wurde „Weltreise“ ausgewählt, bei der Kostümfindung kann man hier seiner Kreativität freien Lauf lassen. Alle Landjugend-Gruppen des Kreises wollen hier im größten Donaueschinger Stadtteil ihr Stelldichein geben und auch an der Kostümprämierung teilnehmen.